Berliner Entdeckungen

18th Januar
2012
written by admin

Berlin öffnet einmal wieder seine Tore für alle Fashionbegeisterte und die es einmal werden wollen: Die Bread and Butter hat begonnen. Nein, hier geht es nicht um Foodstylisten, Gastronomen oder Gourmets, sondern um wahre und echte Street und Urbanwear. Jungdesigner und bereits bekannte Brands stellen ihre Kollektionen aus und werben für ihr Konzept und Modebewusstsein. Im Publikum tummeln sich Gäste aus allen Herrenländer und lassen sich von den neuen Labels inspirieren. Unter den Besuchern befinden sich auch große Fische, die für ihren Whole Sale neue, junge und trendige Brands suchen.

Die Bread and Butter ist allerdings mehr als nur eine Fashion Messe. Aus dem Besuch wird schnell ein gigantisches Erlebnis. Live Acts spielen auf der Bühne und Aftershowpartys kommen nicht zu kurz. An dieser Stelle wird Mode wahrlich gefeiert.

Quelle: Flickr

Einige Marken, bei denen mir der kreative Name direkt ins Auge fiel, habe ich mal genauer unter die Lupe genommen und für euch herausgepickt:

Eines meiner Favoriten ist das Label Buff. Die kreativen Köpfe der Modelinie kommen ursprünglich aus Spanien und zählen zur Spaßfraktion. Auch die Käufer und Träger der Klamotten sollen besonders und anders sein, Freude am Leben haben und nicht immer den leichten Weg wählen wollen. Die Australier hingegen setzen mit Death by Zero der Ironie noch eins drauf. Die T- Shirts schreien nach Aufmerksamkeit durch Rock’n’Roll Einflüsse und edgy Prints. Einige Prominente habe sich schon als Liebhaber dieser Must Haves geoutet, wie The Prodigy. Lemonfish steht unter deutscher Produktion. Die zwei Damen, die hinter dem Namen stehen, stellen Taschen und andere textile Accessoires aus alter Militärbekleidung her und kassierten bislang nur Lob dafür. Auch die Schweden sind beispielsweise mit Sneaky Steve vertreten. Die Brand hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Nische zwischen Billigschuhen und überteuerten Designerlatschen zu füllen und trotzdem beste Qualität anzubieten. Schaut doch einfach selbst mal rein. Die Bread and Butter hausiert noch bis zum 20. Januar im ehemaligen Flughafengelände Tempelhof.

14th Dezember
2011
written by admin

Gerade zur Weihnachtszeit herrscht Ebbe in der Geldbörse. Gähnende Leer hat sich, dank der Kauflust oder dem –frust, in so manchen Portemonnaies breitgemacht.  Die Erwartung an Geschenke steigt mit jeder neuen technischen Errungenschaft an. Selbst Kindern kann man keine Freude mehr mit einem „normalen“ Spielzeug bereiten. Deshalb muss man schon für Aufmerksamkeiten tief in die Tasche greifen. Die monetären Ressourcen sind also bald ausgeschöpft, Geschenke besorgt und trotzdem kommt keine Freude auf. In der kalten Jahreszeit muss man unter Menschen gehen und Aktivitäten unternehmen. Aber: Ohne Moos bekannter Weise Nix los!

Quelle: Flickr

Dafür gibt es aber eine Lösung. Das liebe Internet macht es möglich. In den üblichen Stadtmagazinen, Zeitungen oder Eventzeitschriften werden nur Veranstaltungen veröffentlicht, für die man blechen muss. Dank der Webseite gratis-in-berlin.de, kann man getrost ohne Knete zu seinem Zielort in Berlin spazieren.

Hier bekommt man Tipps und Tricks zur spaßigen Wochenendgestaltung, ohne unnötig Zaster an Eintrittskassen und Theken zu hinterlassen. Jeder gepostete Vorschlag zu einer Veranstaltung ist gratis. Kostenlos. Null. Nada. Nix. Niet. Für umme. Umsonst. Egal ob Salsa- Tanzstunde, Flohmarktbesuch, Ausstellungstipp, Messen, Museumseinlass, Erlebniswanderungen oder Karaokepartys, alle Angebote kosten rein gar nichts. Spaß ist auch garantiert oder man nimmt Freunde im Schlepptau mit. Wen das trübe Wetter deprimiert, genauso wie der leere Kontostand, sollte also einen Blick auf die Webseite wagen.

5th Dezember
2011
written by admin

Wie üblich, erledige ich leider wichtige Angelegenheiten immer auf den allerletzten Drücker. Warum ich noch nicht daraus gelernt habe? Es hat bis jetzt einfach immer funktioniert! Da der Wochentagletzte bekannter Weise ein Sonntag ist, erschwert mir dieser Fakt wie in so manchen Fällen mein Vorhaben. Wie jedem ein Begriff sein sollte, hat er am siebten Tag geruht, was für die Neuzeit bedeutet: Geschäfte haben in der Regel geschlossen.
Dann heißt wohl oder übel in den sauren Apfel beißen und angenehme Telefonate tätigen, endlos im Internet nach einer Lösung suchen, Kompromisse machen oder suboptimale Alternativen wahrnehmen. Wie in meinem Fall hat sich durch glückliche Zufälle und verstrickte Ereignisse sogar ein Erfahrungstipp ergeben. Jetzt die ganze Geschichte von Vorne: Mein Drucker/ Scanner/ Allroundgerät streikte einmal wieder und musste dennoch unter Zeitdruck Dokumente digitalisieren. Zusätzlich hat mich meine Freundin aus dem Schwabenländle gebeten, einen Mantel in Neukölln abzuholen, den sie in den Kleinanzeigen gesehen hat. Die Umstände hätten nicht unpassender sein können. Trotzallem begab ich mich in die U- Bahn und nahm den Parka mit. Die freundliche Überreicherin half mir sogar bei der Suche nach einem Copyshop.
Dieser Copy Trigger am Kottbusser Tor sollte zum Herzstück Berlins gekrönt werden. Auf Grund der Tatsache, dass ich schon viele Male in einer Notsituation einen Kopierladen aufsuchen musste, spreche ich aus Erfahrung. Man bekommt nicht nur einen netten Plausch mit dem Mitarbeiter, sondern Tipps und Hilfe der anderen Kunden. Die Wände sind mit Plakaten, Gesuchen und, ich nenne es einfach, Kunst tapeziert. Man betritt den Lade und fühlt sich wie in einer anderen Welt: die Tür war das Loch, in das Alice fiel oder Taschenöffnung von Mary Poppins‘ Weekender. Auf jeden Fall war es gestern mein Retter in der Not!

Quelle: flickr

21st November
2011
written by admin

Am Freitag war es dann endlich so weit: Die Hauptdarsteller Robert Pattinson und Taylor Lautner, sowie der Regisseur Bill Condon von „Breaking Dawn-Bis(s) zum Ende der Nacht“ machten ganz Berlin verrückt. Nach der Weltpremiere in Los Angeles am vergangenen Montag konnte man Vampir und Werwolf nun mit eigenen Augen auf dem roten Teppich vor dem Berliner Sony Center am Potsdamer Platz sehen.

Nach 3 Jahren geht die Twillight-Saga nun langsam ihrem Ende zu. Aber noch müssen sich die treuen Fans des Vampir-Filmes nicht von Bella und Edward verabschieden: Dies ist erst der erste von zwei Teilen. Für alle, die sich den Film bereits angeschaut haben, heißt es nun abwarten. Wie die Liebesgeschichte der beiden zu Ende geht, erfahren wir erst im Herbst 2012.

Bitte alle einmal kreischen! ;-)

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10th August
2010
written by Vic

Als eingeschworener Flohmarktanhänger war ich mal wieder sonntags auf meinen beinah schon wöchentlichen „Flohmarktraubzug“ in Berlin. So kann man das wirklich bei mir nennen, denn ich gehe so gut wie nie mit leeren Händen nach Hause. Ein richtiges Fundstück ist der neue kleine süße Flohmarkt auf dem RWA Gelände an der Revalerstraße im Friedrichshain. Dieser Flohmarkt hat großes Potential. Er mag zwar auf den ersten Blick recht klein wirken, aber das Angebot ist riesig. Hier findet man noch richtig schöne ausrangierte Klamotten und Schmuck ab 0,50 Cents. Nach einer Runde war mein Beutel –ja, ich habe immer einen Einkaufsbeutel dabei- bereits gefüllt, mit einem Jeanskleid für 4 Euro, einer Kette für 0,50 Euro, einem Bilderrahmen für 1,50 Euro und einem Shirt für 1,-Euro. Und dafür musste ich noch nicht einmal handeln, was ich normalerweise sehr gerne mache, aber bei den Preisen wollte ich nicht so knausrig sein.

Kurz danach habe ich mir meine Freundin gepackt und bin mit kurzem Zwischenstop in einem der zahlreichen Cafés in der Simon-Dach-Starße, noch schnell auf meinen geliebten Boxi. Auch ein eher kleiner Flohmarkt, der leider zunehmend touristisch und somit auch teuer wird. Ein guter Tipp ist immer erst kurz vor Schluss dort anzutanzen. Da wollen die Händler noch ihren Kram los werden und gehen bis auf mehr als die Hälfte runter mit dem Preis. So war noch eine Strickjacke, im Anna Karina-Look –nach der ehemaligen Besitzerin- und eine schwarze Lederhandtasche mit verstellbarem Tragegurt von L.Credi für nur 5 Euro drin. Die Tasche habe ich von 10 Euro runtergehandelt. Ach, wie ich das liebe.

Hier ein paar visuelle Eindrücke der Flohmärkte und meiner Ausbeute.

17th Mai
2010
written by admin

Einer der farbenreichsten und kunstvollsten Umzüge findet wieder statt: Der Karneval der Kulturen. Tradition, Lebensfreude, Herkunft und Zusammensein- all diese Emotionen werden am kommenden Pfingstwochenende das Leben, Lieben, Lachen und Feiern bestimmen! Am Samstag gehts los: Straßenfeste, nationale Spezialitäten aus allen Regionen der Welt, ausgelassene Partys an jeder Ecke und natürlich das Highlight am Sonntag – der wundervoll ausgerichtete Umzug durch Neukölln und Kreuzberg.

Inspiration, Leidenschaft, Fröhlichkeit, Kreativität, Lebensfreude - und hoffentlich gutes Wetter – es steht uns ein tolles Wochenende bevor!

5th Mai
2010
written by admin

Endlich ist es soweit…Flohmarktneueröffnung in meinem auserwählten Berliner Stadtteil Neukölln!!! Das absolute Muss für jeden Liebhaber alter Schätze, Raritäten und Second-Hand-Fundstücke. Begleitet wird das ausgiebige Flohmarkt-Schlendern von guter Mucke und die für den Neukölln-Flair typischen Köstlichkeiten…also nichts wie hin! Ich freu mich schon:-)

Wann: Sonntag 16. Mai 2010

Wo: Maybachufer

Näheres unter: http://www.okcool.de/

26th April
2010
written by admin

Eigentlich ist Sonntag, die Läden sind geschlossen – ein gutes Zeichen – denn dann wird normalerweise kein Geld ausgegeben für Frusteinkäufe oder dergleichen…na ja ..wie schon gesagt ..eigentlich!Denn wir sind schließlich in Berlin, da ist immer was los, da findet man immer und überall Möglichkeiten Geld auszugeben..so hatte auch ich mein ganz persönliches Einkaufserlebnis an einem Sonntagnachmittag. Tatort: Flohmarkt am Mauerpark, Täter: Eine shoppingsüchtige Praktikantin, Tat: Schlendern, Schauen, Kaufen. Alles begann mit dem harmlosen Besuch meiner Freundin. Das Wetter war schön, wir wollten etwas an der frischen Luft unternehmen, was erleben eben! Und ich muss zugeben…es war auch noch meine Idee, den Tag auf dem Flohmarkt zu verbringen…zurecht wie ich finde. Wie immer wollte ich nichts ausgeben – so war jedenfalls mein Plan – der aber in innerhalb von 20min über Bord geworfen wurde! Zuerst sah ich diese wunderschönen, filigranen, Goldohrringe, denen ich nicht widerstehen konnte. Es folgten echte Lederhandschuhe zu einem unfassbaren Preis…da muss man einfach zuschlagen ..und ein Ende nicht in Sicht. Eine alte Lederhandtasche, eine tolle Brosche und zuletzt eine atemberaubende Goldkette..es war einfach herrlich..ich fühlte mich wie in einem Märchen. Tolle Sachen für erschwingliche Preise und zudem noch einzigartig und wunderschön. Die Atmosphäre war sehr gelassen, kein Stress, keine Hektik trotz vieler Menschen. Ich würde es jederzeit wieder tun, auch wenn die Gefahr droht unnötig Geld auszugeben..allein um das “Flohmarkt-Feeling” erneut aufzusaugen!