Mal was ganz Neues..
Wie immer durch Zufall stößt man im Internet auf die kuriosesten und gleichzeitig genialsten Errungenschaften unserer Zeit. Siri war gestern. Die Konkurrenz heißt Karotz. Das kleine Karnickel ist der aktuelle Alleskönner für den technischen Spaß zwischendurch. Karotz, das Kaninchen, versteht sich als interaktives Modul, das in der Lage ist Audio- und Bildaufnahmen auf Facebook und Twitter zu posten. Man spricht entweder in das Häschen hinein oder schaut ihm tief in die Augen, während es das Input Material verarbeitet und auf gewünschter Seite veröffentlicht.
Das Hightech Tierchen liest auch liebend gern Texte vor oder spielt für dich deine Lieblingsmusik ab. Die eingebauten Lautsprecher machen es möglich, dass die komplette Bandbreite der multimedialen Wünsche abgedeckt wird. Mit dem Minihasen- Roboter soll es auch machbar sein, kostenlos von Bunny zu Bunny zu telefonieren. Das intelligente kann auch als Überwachungssystem dienen. Mit einigen Zusatzgadgets kann der Mümmelmann zum Hauswächter ausgebaut werden.
Trendpotenzial hat der kleine Hase auf alle Fälle. Stylisch kann er den Schreibtisch zuhause verschönern. Allerdings kann ich mir diesen technischen Schnickschnack nur für verspielte Zeitgeister vorstellen, da es sehr stark an ein überdimensioniertes Tamagochi erinnert. Daher kann die nicht gar so billige Spielerei schnell mit einem Kinderspielzeug verwechselt werden. Ein Smartphone wird dadurch nicht ersetzt, aber ein Versuch war es zumindest Wert.
Es wurde einmal wieder ein kleines Get- Together mit Freunden zelebriert. Anlass war die Wiederkehr einer Freundin, die fast vier Wochen durch Thailand, Kambodscha und Vietnam reiste. Das war Grund genug, um all ihre Eindrücke, die sie fotografisch aufgeschnappt hat, mit uns zu teilen. Es vergingen schon einige Stunden, bis alles wiedergegeben werden konnte, was sie auf ihrer Reise erlebt hat. Von dem, für einen Deutschen, strukturlosen Straßenverkehr, der trotzdem tadellos funktioniert bis hin zur größten Tempelanlage der Welt wurde von jedem Ereignis berichtet. Mit Erstaunen habe ich den Drehort von Tomb Raider wiedererkannt.
Das verrückteste für mich war allerdings nicht das wilde Leben in Bangkok und die fremde und exotische Esskultur, sondern der momentane Fashion Trend in Südost Asien. Die Frauen trugen fast ausnahmslos eine Zweiteiler- Kombination mit dem gleichen Allover- Print. Es war nicht etwa einmal der Fall, dass es zur Abwechslung ein unifarbenes Ensemble gegeben hätte. Nein, konsequent gab es Muster in allen Farbvariationen. Ob dieser Trend je nach Deutschland herüber schwappen wird? Bevor ich diese Frage im Kopf zu Ende formuliert hatte, musste ich an meine Kindheit zurück denken und mit Entsetzen feststellen, dass solch ein Outfit bereits Mode war.
Im gleichen Moment kam mir die Titelmelodie von Magnum in den Sinn und hatte Tom Selleks quietsch bunte Hawaii- Hemden vor Augen. Nach den Zeitabständen kalkuliert, könnte dieser Style wirklich wieder in die Modehäuser einziehen. Was würde ich dafür geben, einmal in die Zukunft zu schauen
Da der Heldenepos Star Wars in einigen Monaten sein 35- jähriges Jubiläum feiert, war es für mich nun an der Zeit die Sternensaga erstmalig anzuschauen. Alle Fans fallen bei dieser Aussage in eine halbe Ohnmacht und werfen mir bisherige Ignoranz vor. Zu meiner Verteidigung muss ich erklären, dass sich noch nie eine wirkliche Gelegenheit für mich dazu ergeben hat. Dafür hole ich momentan den kompletten Fanatismus nach. Die Geschichte von Prinzessin Leia Organa, Luke Skywalker und der Macht der Jedi Ritter hat mich in ihren Bann gezogen.
Als ich am fünften Teil der Sternenkriege angekommen bin, hat es mich fast von den Socken gehauen: irgendetwas ist mit dem Luke- Darsteller anders. Dieser Gedanke kreiste die ganze Zeit in meinem Kopf herum. Bis ich den Entschluss gefasst habe, dass er ein anderer Schauspieler sein muss als in der vierten Episode. Bis zum Anspann konnte ich noch, zwar ungeduldig, abwarten, war dennoch verblüfft. Mark Hamill spielte sowohl in Teil vier als auch in Teil fünf (sowie im Finale) den Himmelsläufer Luke.
Ich konnte es mir nicht nehmen lassen, diesem Mysterium auf die Spur zu gehen. Ich fragte die großen Suchmaschinen nach einer Antwort und bekam prompt eine mehr als plausible Schlussfolgerung. Kurz vor dem Drehbeginn für „Empire strikes back“ hatte er einen schweren Autounfall. Die Verletzungen fanden sich in den anderen Gesichtszügen durch Deformierungen wieder. Mysterium gelöst! Ohne groß darum herum zu reden, zeige ich euch nun meine Lieblingsszene.
Oh Schreck, bald steht schon wieder eine neue Festivität bevor. Je nach Bundesland wird es Karneval, Fasching oder Fastnacht geschrien. Jedoch wird die fünfte Jahreszeit überall gleich zelebriert. Durch die Städte ziehen große Karawanen mit lustig geschmückten Wagons, von welchen Karnevalnarren „Kamelle“ werfen. Im Chor ruft man entweder Hellau oder Allaf. Wie zu keiner anderen Zeit versammeln sich mehr Verrückte auf den Straßen. Genau wie in jedem Jahr stellen sich die Karnevalisten die Frage zur passenden Verkleidung. Schon jetzt bieten die Geschäfte eine enorme Auswahl an Kostümen an. Der Favoriten Maskerade wird die Guy Fawkes- Maske sein.
Unverwechselbar grinst der Anonymous Blick entgegen. Wer das Gesicht sieht, verbindet die Maske mit größter Sicherheit mit dem Film V wie Vendetta. Die Verkleidung zur Anonymität erobert eine ganze Subkultur. Das Internet bietet die beste Plattform für anonyme Aufrufe für eine bessere Welt oder Revolutionen wie im Film. Die Menschen wollen bewegen und etwas mit ihren Videos im Netz verändern, deshalb finde ich es eher unangebracht, diese Verkleidung am Fest der Trunkenheit anzuziehen.
Mutiger würde ich es finden, wenn sich die Narren eine Glatze wie Filmkollegin Nathalie Portman rasieren. Faschingstipps kann man sich überall holen. Wie wäre es mit einem Nahrungsmittel? Es ist kreativ und leicht umzusetzen.
Eine Fashion Week jagt die andere. Die Models, Designer und Schaulustige jetten von Metropole zu Metropole und wundern sich gar nicht mehr, was sie vor Ort zu Gesicht bekommen. Egal ob Paris, Mailand oder New York es geht ums Sehen und Gesehenwerden. Kaum eine Schlagzeile hält lange in Atem. Die diesjährigen Bilder der Pariser Fashion Week werden wohl nicht so schnell aus meiner Erinnerung verschwinden. Schier erschrocken bin ich bei dem Anblick der aktuellen Kollektion von Designer Thom Browne. Ich habe mich in meine Death Metal Zeiten zurückgeholt gefühlt.
Die Mischung aus Addams Family und Slipknot- Maskerade sorgte auf jeden Fall für einigen Gesprächsstoff. Was hat der Modeschöpfer sich nur dabei gedacht? Laufstegmode muss nicht immer tragbar sein- alles schön und gut. Allerdings sollen die Kollektionen doch zur Inspiration anregen und die Trends der kommenden Herbst-/ Wintersaison widerspiegeln. Solchen Monster- Visagen will ich persönlich nicht über den Weg laufen müssen. Dann hat man wohl eher Lust, seine bereits getragenen Klamotten anzuziehen.
Wer glaubt, wie Frankensteins Monster herumlaufen zu müssen, um etwas Aufmerksamkeit zu bekommen, den will ich nicht aufhalten. Allerdings kann ich bei diesem Anblick nicht für Stilsicherheit sprechen. Da ich aus diesem Grund der Pariser Mode nicht mehr über dem Weg traue, baue ich dann doch eher auf die Mailänder Kollektionen.
Gäbe es keine Kindheitssünden, könnte man nicht über verrückte Ereignisse während seiner Jugend berichten, die man jetzt vielleicht bereut. Wie trostlos wäre das bloß? Schließlich hat man sich eben im Laufe seines Lebens das ein oder andere Mal fehlentschieden. Irren ist bekannter Weise menschlich. Jedoch sollte man zu seinen kleinen Sünden stehen und darüber lachen können. Kelly Osbourne hingegen nimmt das viel zu ernst.
Die früher etwas flippige Tochter von Ozzy Osbourne will ihre Fehltritte nicht nur aus den Gedanken löschen, sondern auch von ihrem Körper entfernen lassen. Kelly gefallen einige ihrer 15 Tattoos partout nicht mehr und lässt sich diese weglasern. Somit schmerzen die unschönen Jugendsünden gleich zweimal, das erste Mal beim in die Haut stechen und das weitere Mal bei der Entfernung durch eine Laserbehandlung. Obschon man von seinem Tätowierer gesagt bekommt, dass es für die Ewigkeit hält und man sich eine Körperverzierung gut überlegen sollte.
Naja, wer schön sein will, muss leiden- in diesem Fall gleich doppelt. Wer den Gang zum Tätowierer machen will, dem sollte bewusst sein, dass es sich nicht um ein Abziehbildchen handelt. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Ich hingegen bin stolz auf meine Törichtkeiten der Körperkunst und war klug genug, sie an nicht sichtbaren Stellen zu machen.
…vom Traummaß entfernt. Alle Hochglanzmagazine lichten nur wunderschöne Mädchen vor tollen Hintergründen ab. Makellose Gesichter strahlen von den Titelblättern der Mode- und Lifestyle- Zeitschriften entgegen. Da kommt man schon manchmal ins Schwärmen. Viele wünschen sich beim Anblick der Beautywerbungen während dem Durchblättern eine reinere Haut, einen größeren Busen, weißere Zähne oder eine schlankere Silhouette. Dann bin ich durch Zufall wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden.
Eine Internetentdeckung hat es doch tatsächlich geschafft, mein Ego noch etwas mehr hoch zu pushen. Ein Werbeclip für das Graphik- Programm Fotoshop von Adobé kann auch bei euch wahre Wunder bewirken. Dieses Video hat mir wieder klargemacht, dass hinter den Modefotos auch viel Technik steckt. Schnell lässt man sich von einem perfekt aussehenden Gesicht verblenden. Wann immer ihr dieses Gefühl in euch aufsteigen lasst, klickt auf dieses Video und stellt euch Heidi Klum mit Cellulite vor!
Berlin öffnet einmal wieder seine Tore für alle Fashionbegeisterte und die es einmal werden wollen: Die Bread and Butter hat begonnen. Nein, hier geht es nicht um Foodstylisten, Gastronomen oder Gourmets, sondern um wahre und echte Street und Urbanwear. Jungdesigner und bereits bekannte Brands stellen ihre Kollektionen aus und werben für ihr Konzept und Modebewusstsein. Im Publikum tummeln sich Gäste aus allen Herrenländer und lassen sich von den neuen Labels inspirieren. Unter den Besuchern befinden sich auch große Fische, die für ihren Whole Sale neue, junge und trendige Brands suchen.
Die Bread and Butter ist allerdings mehr als nur eine Fashion Messe. Aus dem Besuch wird schnell ein gigantisches Erlebnis. Live Acts spielen auf der Bühne und Aftershowpartys kommen nicht zu kurz. An dieser Stelle wird Mode wahrlich gefeiert.
Einige Marken, bei denen mir der kreative Name direkt ins Auge fiel, habe ich mal genauer unter die Lupe genommen und für euch herausgepickt:
Eines meiner Favoriten ist das Label Buff. Die kreativen Köpfe der Modelinie kommen ursprünglich aus Spanien und zählen zur Spaßfraktion. Auch die Käufer und Träger der Klamotten sollen besonders und anders sein, Freude am Leben haben und nicht immer den leichten Weg wählen wollen. Die Australier hingegen setzen mit Death by Zero der Ironie noch eins drauf. Die T- Shirts schreien nach Aufmerksamkeit durch Rock’n’Roll Einflüsse und edgy Prints. Einige Prominente habe sich schon als Liebhaber dieser Must Haves geoutet, wie The Prodigy. Lemonfish steht unter deutscher Produktion. Die zwei Damen, die hinter dem Namen stehen, stellen Taschen und andere textile Accessoires aus alter Militärbekleidung her und kassierten bislang nur Lob dafür. Auch die Schweden sind beispielsweise mit Sneaky Steve vertreten. Die Brand hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Nische zwischen Billigschuhen und überteuerten Designerlatschen zu füllen und trotzdem beste Qualität anzubieten. Schaut doch einfach selbst mal rein. Die Bread and Butter hausiert noch bis zum 20. Januar im ehemaligen Flughafengelände Tempelhof.
Kaum zu fassen, was sich die Japaner alles einfallen lassen. Yamaha will nach den erfolgreichen Verkaufszahlen seines Wunderinstrumentes Tenorion ein Soundsystem auf den Markt bringen, das Tote sozusagen wiederbelebt. Die Vorstellung klingt gruselig und unmöglich? Dann lasst euch von mir aufklären: es handelt sich hierbei um eine Software namens Vocaloid und soll für die Zukunft Song mit den Stimmen bereits verstorbener Interpreten produzieren.
Ich kann mir dieses Wunderwerk der Technologie gar nicht in der Realität vorstellen. Würde uns nicht jedes Mal ein Schauer über den Rücken laufen, neue Lieder, gesungen von Elvis oder Micheal Jackson, im Radio zu hören? Ich hoffe, dass diese Erfindung erst in fortgeschrittener Zeit in Kraft tritt, sodass ich mich noch an den Gedanken anfreunden kann.
Hauswände von Hinterhäusern und Bahnhofsgassen werden nicht selten als kreativen Auslass für Graffiti missbraucht. Ich sehe darin allerdings nicht unbedingt sinnlosen Vandalismus, sondern eher den üünstlerischen Aspekt, der dahinter steckt. Was in meinen Augen umso mehr das Stadtbild in einem weniger schönen Licht erstrahlen lässt, sind die lästigen Automaten. Andererseits kann ich mir so manch einen Straßenzug, abgesehen von klobigen Zigarettenautomaten, einfach nicht ohne vorstellen.
Automaten gelten schon fast zum Kultstatus einer Gasse oder Bahnstation. Da sie immer seltener werden, sind sie häufig von Fotographen das Objekt der Begierde. Vor allem Kaugummiautomaten erwecken in so manch einem Passanten Kindheitserinnerungen, in denen eine Hand voll Bonbons zehn Pfennig kosteten. Mittlerweile verschönern die, manchmal eigenwilligen, Maschinen Zwischenzielorte wie Bahnhöfe, Flughäfen und Raststätten. In Spielhallen und Casinos wird eher das Suchtpotenzial durch einarmige Banditen verstärkt.
Natürlich muss man auf den Zug der Zeit aufspringen und moderne Eigenschaften und neue Errungenschaften unterstützen. Wir alle sind durch eine virtuelle Quelle auf irgendeine Art und Weise verbunden. Ihr wisst mit Sicherheit von was ich rede. Diesen Gedanken machte sich ein japanisches Unternehmen zum Vorteil: In Zukunft sollen übliche Automaten, welche Snacks und andere Knabbereien verkaufen, kabellosen Internetzugriff anbieten. Keine Frage, Hotspots existieren bisweilen schon. Die japanische Variante soll allerdings kostenlos sein. Ziel ist es, somit mehr Kunden für die darin essbaren Produkte anzulocken. Ich hoffe, das Konzept schwappt bald nach Deutschland und auch wir können davon profitieren!






