Mal was ganz Neues..
Berlin öffnet einmal wieder seine Tore für alle Fashionbegeisterte und die es einmal werden wollen: Die Bread and Butter hat begonnen. Nein, hier geht es nicht um Foodstylisten, Gastronomen oder Gourmets, sondern um wahre und echte Street und Urbanwear. Jungdesigner und bereits bekannte Brands stellen ihre Kollektionen aus und werben für ihr Konzept und Modebewusstsein. Im Publikum tummeln sich Gäste aus allen Herrenländer und lassen sich von den neuen Labels inspirieren. Unter den Besuchern befinden sich auch große Fische, die für ihren Whole Sale neue, junge und trendige Brands suchen.
Die Bread and Butter ist allerdings mehr als nur eine Fashion Messe. Aus dem Besuch wird schnell ein gigantisches Erlebnis. Live Acts spielen auf der Bühne und Aftershowpartys kommen nicht zu kurz. An dieser Stelle wird Mode wahrlich gefeiert.
Einige Marken, bei denen mir der kreative Name direkt ins Auge fiel, habe ich mal genauer unter die Lupe genommen und für euch herausgepickt:
Eines meiner Favoriten ist das Label Buff. Die kreativen Köpfe der Modelinie kommen ursprünglich aus Spanien und zählen zur Spaßfraktion. Auch die Käufer und Träger der Klamotten sollen besonders und anders sein, Freude am Leben haben und nicht immer den leichten Weg wählen wollen. Die Australier hingegen setzen mit Death by Zero der Ironie noch eins drauf. Die T- Shirts schreien nach Aufmerksamkeit durch Rock’n’Roll Einflüsse und edgy Prints. Einige Prominente habe sich schon als Liebhaber dieser Must Haves geoutet, wie The Prodigy. Lemonfish steht unter deutscher Produktion. Die zwei Damen, die hinter dem Namen stehen, stellen Taschen und andere textile Accessoires aus alter Militärbekleidung her und kassierten bislang nur Lob dafür. Auch die Schweden sind beispielsweise mit Sneaky Steve vertreten. Die Brand hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Nische zwischen Billigschuhen und überteuerten Designerlatschen zu füllen und trotzdem beste Qualität anzubieten. Schaut doch einfach selbst mal rein. Die Bread and Butter hausiert noch bis zum 20. Januar im ehemaligen Flughafengelände Tempelhof.
Kaum zu fassen, was sich die Japaner alles einfallen lassen. Yamaha will nach den erfolgreichen Verkaufszahlen seines Wunderinstrumentes Tenorion ein Soundsystem auf den Markt bringen, das Tote sozusagen wiederbelebt. Die Vorstellung klingt gruselig und unmöglich? Dann lasst euch von mir aufklären: es handelt sich hierbei um eine Software namens Vocaloid und soll für die Zukunft Song mit den Stimmen bereits verstorbener Interpreten produzieren.
Ich kann mir dieses Wunderwerk der Technologie gar nicht in der Realität vorstellen. Würde uns nicht jedes Mal ein Schauer über den Rücken laufen, neue Lieder, gesungen von Elvis oder Micheal Jackson, im Radio zu hören? Ich hoffe, dass diese Erfindung erst in fortgeschrittener Zeit in Kraft tritt, sodass ich mich noch an den Gedanken anfreunden kann.
Hauswände von Hinterhäusern und Bahnhofsgassen werden nicht selten als kreativen Auslass für Graffiti missbraucht. Ich sehe darin allerdings nicht unbedingt sinnlosen Vandalismus, sondern eher den üünstlerischen Aspekt, der dahinter steckt. Was in meinen Augen umso mehr das Stadtbild in einem weniger schönen Licht erstrahlen lässt, sind die lästigen Automaten. Andererseits kann ich mir so manch einen Straßenzug, abgesehen von klobigen Zigarettenautomaten, einfach nicht ohne vorstellen.
Automaten gelten schon fast zum Kultstatus einer Gasse oder Bahnstation. Da sie immer seltener werden, sind sie häufig von Fotographen das Objekt der Begierde. Vor allem Kaugummiautomaten erwecken in so manch einem Passanten Kindheitserinnerungen, in denen eine Hand voll Bonbons zehn Pfennig kosteten. Mittlerweile verschönern die, manchmal eigenwilligen, Maschinen Zwischenzielorte wie Bahnhöfe, Flughäfen und Raststätten. In Spielhallen und Casinos wird eher das Suchtpotenzial durch einarmige Banditen verstärkt.
Natürlich muss man auf den Zug der Zeit aufspringen und moderne Eigenschaften und neue Errungenschaften unterstützen. Wir alle sind durch eine virtuelle Quelle auf irgendeine Art und Weise verbunden. Ihr wisst mit Sicherheit von was ich rede. Diesen Gedanken machte sich ein japanisches Unternehmen zum Vorteil: In Zukunft sollen übliche Automaten, welche Snacks und andere Knabbereien verkaufen, kabellosen Internetzugriff anbieten. Keine Frage, Hotspots existieren bisweilen schon. Die japanische Variante soll allerdings kostenlos sein. Ziel ist es, somit mehr Kunden für die darin essbaren Produkte anzulocken. Ich hoffe, das Konzept schwappt bald nach Deutschland und auch wir können davon profitieren!
Schon wieder steht ein neues Jahr vor der Tür. Nur noch wenige Tage und die Jahresuhr wird um volle 366 Tage aufgezogen. Dann muss man sich daran gewöhnen 2012 ins Datum zu schreiben. Eventuell müssen Verträge erneuert oder geändert werden. Es muss wieder ein ganzes Jahr vergangen sein, bis endlich die schöne Weihnachtszeit von Vorne anfangen kann. Nicht wenige Leute versetzen solche Gedanken in Wehmut oder Depressionen. Die guten Vorsätze werden meist schon an Neujahr verworfen und man verzieht sich in ein inneres Loch. Für den allerdings willensstärkeren Rest beginnt eine Zeit der Veränderung und des Umbruchs.
Um frischen Wind in sein Leben zu bringen und um allen Anderen den Frust von der Seele zu schütteln, gibt es einige Tipps zu verfolgen. Wer das alte Jahr hinter sich lassen und komplett neu durchstarten will, sollte schleunigst einen Friseurtermin vereinbaren. Neue Mähne bedeutet neues Lebensgefühl! Eine Haarveränderung bringt ein anderes Auftreten mit sich. Man wird plötzlich von seiner Umwelt anders behandelt und geht auch mit sich selbst auf eine andere Art und Weise um. Manchmal entdeckt man einen neuen, interessanten Typ an sich, der den muffigen Stil umgekrempelt hat. In 2011 konnte man diesen Effekt auch bei vielen Promis feststellen. Bill Kaulitz, Shakira, Rihanna, Katie Perry und Co kreierten mit ihren neuen Frisuren ein neues Lebensmotto.
An manchen Tagen fühlt man sich nicht nur in seiner eigenen Haut unwohl, sondern fällt die Decke auf den Kopf. Dann ist es höchste Zeit für ein Wohnungspimping. Schnappt euch einen Eimer Wandfarbe, einen Pinsel und legt los. Gestaltet eure Zweiraumwohnung von A bis Z um und entdeckt eine bisher unbekannte, kreative Seite an euch. Trennt euch von unnötigem Klimbim und verabschiedet euch von staubigem Nippes. Für all diejenigen, die bislang noch nie Kitsch besessen haben, sollten sich unbedingt welchen zulegen. Probiert in jeder Lebenslage einfach etwas Neues aus. Kein Pardon! Gnadenlos!
In weniger als einer Woche steht bereits das Christkind vor der Tür. Gut organisierte Menschen haben mit Sicherheit schon längst alle Weihnachtsgeschenke und obligatorischen Besorgungen für die Festivität getätigt. An so viele Dinge musste für die vollständige Vorbereitung gedacht werden: Der passende Weihnachtsbaum musste gesägt oder ausgesucht werden, eine festliche Dekoration gebastelt, Plätzchen gebacken und die Festtagsgans vorbestellt werden. Dem Einen oder Anderen kann es dann doch passieren, dass sich der Fehlerteufel einschleicht. Mit unter können die Plätzchen von Nachbarskindern verzehrt, das Geschenk für die Großmutter an der Kasse vergessen und der Weihnachtsnachtisch angebrannt worden sein.
Für all diese Pleiten, Pech und Pannen gibt es kleine Helferlein, die sich um solche Notfälle kümmern. Im Internet wird man zum Glück noch rechtzeitig fündig. Je nach Lieferservice bekommt man sogar noch ein Lastminute- Geschenk. Welcher gedeckte Tisch wird nicht durch Kuchen mit Foto verschönert? Somit kann man sogar zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: zum Einen das verpatzte Geschenk für Oma und zum Anderen der fehlende Nachtisch!
Selbst wenn das Wetter ungemütlich wird und nicht gerade dazu verleitet einen Fuß aus der Haustür zu setzen, kommt man in den Genuss einer Schlemmerei. Der Kuchenkurier liefert direkt ins Haus. Um Demolierungen braucht man sich auch keine Gedanken machen, da die Kuchen bestens verpackt werden. Falls man die Bestellung doch nicht rechtzeitig zum Heilig Abend absendet, hat immer noch Gelegenheit an den weiteren Feiertagen zuzugreifen. Valentinstag und Muttertag stehen auch bald wieder vor der Tür!
Verbale Ergüsse der feinsten Sorte, Neologismen, Geschlechterkampf, Sprechattacken, Gehörkonfusion, Redewendungskopfnüsse, Zwerchfellverkrampfungen, Atemnot, Stille, gähnende Langeweile, Lachflashs bis der Arzt kommt, Mitkichern obschon der Witz nicht verstanden wurde und Bravorufe. Ein volles Programm an Spaß, Heiterkeit und Tristesse kann man innerhalb von wenigen Minuten komprimiert miterleben. Ihr glaubt mir nicht? Hier die simple Antwort: Besucht einen Poetry Slam. Ihr wisst nicht, was das ist? Hier die simple Antwort: Redekünstler mit flinker Zunge geben ihre Texte vor Live- Publikum zum Besten und batteln sich mit ihren Mitstreitern um die Ehre als Publikumsliebling. Ihr wisst nicht, wo so etwas stattfindet? Hier die simple Antwort: da du dich schon im Netz befindest, google es einfach!
Mittlerweile finden sogar schon Meisterschaften im Slammen statt. Sowohl bewegend als auch ausartend, können die Dichter gekonnt ihre Zuhörer mitreisen. Meist werden Themen direkt aus dem Leben aufgegriffen und mit knalligem Bonbonpapier rhetorisch verpackt. Man kann eine Achterbahn der Gefühle erleben oder seine Zeit während eines Slams empört mit geöffnetem Mund verbringen. Ganz abhängig von den jeweiligen auftretenden Poeten, fällt natürlich auch die Resonanz der Jubelnden aus. Im Sommer unter freiem Himmel kommt man Vorneherein schon besser in Stimmung. Die Auftritte finden allerdings rund ums Jahr statt.
Wer glaubt, was zu sagen zu haben, der kann sich anmelden und selbst vor einem Mikro stehen. Wer Anfangsschwierigkeiten hat und sich Inspiration holen will, empfehle ich diesen jungen Herren:
ich war ja bereits von Maria Peszek schwer begeistert und jetzt wieder ein Juwel aus der polnischen Musikszene. Skinny Patrini heißt das Duo. Ihren Stil würde ich eher dem Elektro-Pop einorden, aber ich denke nicht gerne in Schubladen..
Hier mein Liebling von Skinny Patrini…mal sehen, was sich noch so in der polnischen Musik so tut:)
…ich bin vor kurzem auf diese coolen Fotos/Zeichnungen gestoßen. Wie ich finde, ein tolles Schlußwort zum Wochenende!
Der Künstler heißt Ben Heine und stößt immer wieder auf Begeisterung mit seinen kreativen Bildmontagen.
…today! Ja, dieses Video brauch eigentlich nicht viele Worte. Wer How I Met Your Mother kennt, der weiß Bescheid. Einfach wunderbar….
Come on Jessica, come on Tori,
Let’s go to the mall, you won’t be sorry
Put on your jelly bracelets
And your cool graffiti coat
At the mall, having fun is what it’s all about…
und noch ein Zuckerstückchen “Sandcastles in the Sand”…mit Dawson:):
Nerd Movies sind für mich die neuen leuchtenden Sterne am Spielfilmhimmel. Seit Superbad bin ich Fan dieses neuen Genres. Denn mal ehrlich, hat sich nicht jeder schon einmal wie ein totaler Nerd gefühlt. Einfach nur durch die Gegend trotteln mit total sinnlosen Zielen -aber immerhin mit Zielen- und einer verschrobenen Vorstellung von der Welt? Endlich erhält der Nerd die Anerkennung, die er verdient…nämlich in unterhaltenden unglaublich komischen Spielfilmen. Aber was charakterisiert einen Nerd-Movie? Nun ja, die Antwort steckt eigentlich schon im Namen. In Nerd Movies steht der Nerd – der, nach Wikipedia als, Langweiler, Streber, Außenseiter, Fachidiot oder einfach nur Freak bezeichnet wird- im Mittelpunkt. Die Welt wird von der Perspektive des ausgestoßenen Losers gezeigt. In Nerd Movies stellt der Zuschauer jedoch ziemlich schnell fest, dass diese Typen zwar in einigen vielen Lebenssituationen total danebenliegen, aber in ihrer Art unglaublich liebenswert und urkomisch sind. Dabei sind einige Dialoge für manche Leute bestimmt grenzwertig, für viele andere gerade das, was den Nerd-Movie ausmacht. Das Beste daran aber ist, dass man mal wieder so richtig ablachen kann.
Hier meine Lieblinge:
Superbad („checka checka yeah faki-Aus faki-weis“)
Ananas Express
Beim ersten Mal
dazu gehören noch: Zack and Miri make a porno, Jungfrau (40), männlich sucht.., Fanboys, Wie das Leben so spielt, Männertrip und noch ein paar mehr.
In vielen Nerd-Filmen spielen stets dieselben Schauspieler mit, wie Jonah Hill, Seth Rogen, Paul Rudd, Leslie Mann, Jason Segel, James Franco, Bill Hader,Danny R. McBride oder auch Steve Carell. Zu verdanken ist vor allem Judd Apatow, der nicht nur als Produzent fungiert, sondern auch in einigen Filmen die Regie führte.
Und hier mal ein Vorgeschmack auf das, was ihr schon alle verpasst habt oder auch nicht:










