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11th August
2010
written by Vic

Musikvideos sind schon ein Phänomen für sich. Die meisten Musiker möchten mit einem Musikvideo ihre Musik unterstreichen, hervorheben oder vielleicht auch interessanter gestalten, als sie eigentlich ist. Allerdings gelingt das den meisten jedoch mehr schlecht als recht. Besonders die bekannten Musiksender überladen uns förmlich mit wirklich schlechten und langweiligen Musikviedos. Grund genug hier einmal zwei wirklich gute Regisseure vorzustellen.

Chris Cunnigham und Michel Gondry stehen ganz oben auf dem MusikVideo-Olymp. Was diese beiden Regisseure schaffen, versetzt nicht nur mich in Begeisterung. Madonnas „Frozen“  zählt bis heute zu meinen liebsten Musikvideos, obwohl ich mich sonst eigentlich nicht als Fan der Pop-Ikone sehe. Hier war Chris Cunnigham am Werk, der den düsteren Klang des Songs perfekt visuell zu unterstreichen wusste. Aber auch andere Werke wie „Only you“ von Portishead, „Windowlicker“  von Apex Twin oder das schon beinah beängstigende Video zu „Afrika Shox“ von Leftfield ist Chris Cunnigham zu verdanken. Besonders fasziniert mich das gelungene Zusammenspiel von Bild und Ton. Beats werden mit Cuts unterstrichen, so dass man das Gefühl bekommt das Video wäre parallel zum Song entstanden.

Michel Gondry steht Chris Cunningham im Nichts nach. Auch er schafft es das Bild mit Ton zu synchronisieren. „The hardest Button to Button“ der White Stripes ist ein perfektes Beispiel für sein herausragendes Können.  Neben so bekannten Künstlern wie Massive Attack, Kylie Minogue oder den Rolling Stones, kreierte er zu Beginn seiner Karriere überwiegend für die isländische Ausnahmekünstlerin Björk wahre Kunstfilme. Hier das meiner Meinung nach beste Musikvideo aus der Zusammenarbeit mit Björk.

1 Kommentar

  1. Mooley-Hoon
    16/08/2010

    Nieder mit schlechten Musik Videos und noch schlechterer Musik

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