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Momentan gibt es nicht viel zu Lachen. Das Wetter spielt nicht so mit, wie ich es gerne hätte, jeder steckt sich gegenseitig mit neuen Grippeviren an und keiner meiner Freunde hat die Muse etwas Lustiges zu unternehmen. Dem wurde ein offizielles Ende gesetzt. Am vergangenen Wochenende hat es mich doch endlich seit langem einmal wieder ins Kino getrieben. Unerwarteter Weise hat es mich vor Lachen schier zerrissen. Das Grinsen hält hoffentlich noch die ganze Woche an!
Ich muss noch anmerken, dass ich den Film im Original auf Französisch gesehen habe und die Wortwitze einfach nur als köstlich empfand. Im Cinema Paris wird man auch in die kleine, feine französische Zauberfilmwelt versetzt. Jetzt wollt ihr bestimmt wissen, von welchem Streifen ich rede? Auf Deutsch erscheint der Film unter dem Titel „Ziemlich beste Freunde“ in den Kinos, wohingegen sich die französische Variante „Untouchables“ nennt. Kurz und knapp handelt es sich um einen Querschnittsgelähmten, Phillippe, der die Freude am Leben verloren hat und auf der Suche nach einem neuen Pfleger ist. Der ungezwungene Driss kommt durch Zufall zu diesem Posten. Es entwickelt sich mehr als nur eine bedeutungslose Freundschaft, wodurch für Beide ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Die Story klingt abgeschmackt? Dem muss ich widersprechen!
Ich will nicht zu viel verraten, deshalb halte ich mich mit meinen Detailaussagen zurück. Der Film ist mehr als nur sehenswert, er ist lebenswert. Wer also von einem absoluten Glücksgefühl durchströmt werden will, kauft sich schleunigst Kinokarten. Der Film hat sogar noch einen Pluspunkt: wunderbarer weise basiert er auf einer wahren Begebenheit!
Berlin öffnet einmal wieder seine Tore für alle Fashionbegeisterte und die es einmal werden wollen: Die Bread and Butter hat begonnen. Nein, hier geht es nicht um Foodstylisten, Gastronomen oder Gourmets, sondern um wahre und echte Street und Urbanwear. Jungdesigner und bereits bekannte Brands stellen ihre Kollektionen aus und werben für ihr Konzept und Modebewusstsein. Im Publikum tummeln sich Gäste aus allen Herrenländer und lassen sich von den neuen Labels inspirieren. Unter den Besuchern befinden sich auch große Fische, die für ihren Whole Sale neue, junge und trendige Brands suchen.
Die Bread and Butter ist allerdings mehr als nur eine Fashion Messe. Aus dem Besuch wird schnell ein gigantisches Erlebnis. Live Acts spielen auf der Bühne und Aftershowpartys kommen nicht zu kurz. An dieser Stelle wird Mode wahrlich gefeiert.
Einige Marken, bei denen mir der kreative Name direkt ins Auge fiel, habe ich mal genauer unter die Lupe genommen und für euch herausgepickt:
Eines meiner Favoriten ist das Label Buff. Die kreativen Köpfe der Modelinie kommen ursprünglich aus Spanien und zählen zur Spaßfraktion. Auch die Käufer und Träger der Klamotten sollen besonders und anders sein, Freude am Leben haben und nicht immer den leichten Weg wählen wollen. Die Australier hingegen setzen mit Death by Zero der Ironie noch eins drauf. Die T- Shirts schreien nach Aufmerksamkeit durch Rock’n’Roll Einflüsse und edgy Prints. Einige Prominente habe sich schon als Liebhaber dieser Must Haves geoutet, wie The Prodigy. Lemonfish steht unter deutscher Produktion. Die zwei Damen, die hinter dem Namen stehen, stellen Taschen und andere textile Accessoires aus alter Militärbekleidung her und kassierten bislang nur Lob dafür. Auch die Schweden sind beispielsweise mit Sneaky Steve vertreten. Die Brand hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Nische zwischen Billigschuhen und überteuerten Designerlatschen zu füllen und trotzdem beste Qualität anzubieten. Schaut doch einfach selbst mal rein. Die Bread and Butter hausiert noch bis zum 20. Januar im ehemaligen Flughafengelände Tempelhof.
Gerade zur Weihnachtszeit herrscht Ebbe in der Geldbörse. Gähnende Leer hat sich, dank der Kauflust oder dem –frust, in so manchen Portemonnaies breitgemacht. Die Erwartung an Geschenke steigt mit jeder neuen technischen Errungenschaft an. Selbst Kindern kann man keine Freude mehr mit einem „normalen“ Spielzeug bereiten. Deshalb muss man schon für Aufmerksamkeiten tief in die Tasche greifen. Die monetären Ressourcen sind also bald ausgeschöpft, Geschenke besorgt und trotzdem kommt keine Freude auf. In der kalten Jahreszeit muss man unter Menschen gehen und Aktivitäten unternehmen. Aber: Ohne Moos bekannter Weise Nix los!
Dafür gibt es aber eine Lösung. Das liebe Internet macht es möglich. In den üblichen Stadtmagazinen, Zeitungen oder Eventzeitschriften werden nur Veranstaltungen veröffentlicht, für die man blechen muss. Dank der Webseite gratis-in-berlin.de, kann man getrost ohne Knete zu seinem Zielort in Berlin spazieren.
Hier bekommt man Tipps und Tricks zur spaßigen Wochenendgestaltung, ohne unnötig Zaster an Eintrittskassen und Theken zu hinterlassen. Jeder gepostete Vorschlag zu einer Veranstaltung ist gratis. Kostenlos. Null. Nada. Nix. Niet. Für umme. Umsonst. Egal ob Salsa- Tanzstunde, Flohmarktbesuch, Ausstellungstipp, Messen, Museumseinlass, Erlebniswanderungen oder Karaokepartys, alle Angebote kosten rein gar nichts. Spaß ist auch garantiert oder man nimmt Freunde im Schlepptau mit. Wen das trübe Wetter deprimiert, genauso wie der leere Kontostand, sollte also einen Blick auf die Webseite wagen.
Verbale Ergüsse der feinsten Sorte, Neologismen, Geschlechterkampf, Sprechattacken, Gehörkonfusion, Redewendungskopfnüsse, Zwerchfellverkrampfungen, Atemnot, Stille, gähnende Langeweile, Lachflashs bis der Arzt kommt, Mitkichern obschon der Witz nicht verstanden wurde und Bravorufe. Ein volles Programm an Spaß, Heiterkeit und Tristesse kann man innerhalb von wenigen Minuten komprimiert miterleben. Ihr glaubt mir nicht? Hier die simple Antwort: Besucht einen Poetry Slam. Ihr wisst nicht, was das ist? Hier die simple Antwort: Redekünstler mit flinker Zunge geben ihre Texte vor Live- Publikum zum Besten und batteln sich mit ihren Mitstreitern um die Ehre als Publikumsliebling. Ihr wisst nicht, wo so etwas stattfindet? Hier die simple Antwort: da du dich schon im Netz befindest, google es einfach!
Mittlerweile finden sogar schon Meisterschaften im Slammen statt. Sowohl bewegend als auch ausartend, können die Dichter gekonnt ihre Zuhörer mitreisen. Meist werden Themen direkt aus dem Leben aufgegriffen und mit knalligem Bonbonpapier rhetorisch verpackt. Man kann eine Achterbahn der Gefühle erleben oder seine Zeit während eines Slams empört mit geöffnetem Mund verbringen. Ganz abhängig von den jeweiligen auftretenden Poeten, fällt natürlich auch die Resonanz der Jubelnden aus. Im Sommer unter freiem Himmel kommt man Vorneherein schon besser in Stimmung. Die Auftritte finden allerdings rund ums Jahr statt.
Wer glaubt, was zu sagen zu haben, der kann sich anmelden und selbst vor einem Mikro stehen. Wer Anfangsschwierigkeiten hat und sich Inspiration holen will, empfehle ich diesen jungen Herren:
Wie üblich, erledige ich leider wichtige Angelegenheiten immer auf den allerletzten Drücker. Warum ich noch nicht daraus gelernt habe? Es hat bis jetzt einfach immer funktioniert! Da der Wochentagletzte bekannter Weise ein Sonntag ist, erschwert mir dieser Fakt wie in so manchen Fällen mein Vorhaben. Wie jedem ein Begriff sein sollte, hat er am siebten Tag geruht, was für die Neuzeit bedeutet: Geschäfte haben in der Regel geschlossen.
Dann heißt wohl oder übel in den sauren Apfel beißen und angenehme Telefonate tätigen, endlos im Internet nach einer Lösung suchen, Kompromisse machen oder suboptimale Alternativen wahrnehmen. Wie in meinem Fall hat sich durch glückliche Zufälle und verstrickte Ereignisse sogar ein Erfahrungstipp ergeben. Jetzt die ganze Geschichte von Vorne: Mein Drucker/ Scanner/ Allroundgerät streikte einmal wieder und musste dennoch unter Zeitdruck Dokumente digitalisieren. Zusätzlich hat mich meine Freundin aus dem Schwabenländle gebeten, einen Mantel in Neukölln abzuholen, den sie in den Kleinanzeigen gesehen hat. Die Umstände hätten nicht unpassender sein können. Trotzallem begab ich mich in die U- Bahn und nahm den Parka mit. Die freundliche Überreicherin half mir sogar bei der Suche nach einem Copyshop.
Dieser Copy Trigger am Kottbusser Tor sollte zum Herzstück Berlins gekrönt werden. Auf Grund der Tatsache, dass ich schon viele Male in einer Notsituation einen Kopierladen aufsuchen musste, spreche ich aus Erfahrung. Man bekommt nicht nur einen netten Plausch mit dem Mitarbeiter, sondern Tipps und Hilfe der anderen Kunden. Die Wände sind mit Plakaten, Gesuchen und, ich nenne es einfach, Kunst tapeziert. Man betritt den Lade und fühlt sich wie in einer anderen Welt: die Tür war das Loch, in das Alice fiel oder Taschenöffnung von Mary Poppins‘ Weekender. Auf jeden Fall war es gestern mein Retter in der Not!
Am Freitag war es dann endlich so weit: Die Hauptdarsteller Robert Pattinson und Taylor Lautner, sowie der Regisseur Bill Condon von „Breaking Dawn-Bis(s) zum Ende der Nacht“ machten ganz Berlin verrückt. Nach der Weltpremiere in Los Angeles am vergangenen Montag konnte man Vampir und Werwolf nun mit eigenen Augen auf dem roten Teppich vor dem Berliner Sony Center am Potsdamer Platz sehen.
Nach 3 Jahren geht die Twillight-Saga nun langsam ihrem Ende zu. Aber noch müssen sich die treuen Fans des Vampir-Filmes nicht von Bella und Edward verabschieden: Dies ist erst der erste von zwei Teilen. Für alle, die sich den Film bereits angeschaut haben, heißt es nun abwarten. Wie die Liebesgeschichte der beiden zu Ende geht, erfahren wir erst im Herbst 2012.
Bitte alle einmal kreischen!
Sport im Winter
Langsam steht der Winter vor der Tür. Die Tage werden kürzer, die Nächte länger, die Temperaturen sinken und im Supermarkt findet man die ersten Weihnachtsgebäcke und Schokonikoläuse in den Regalen. Die Verlockung, es sich auf der Fernsehcoach mit ein paar leckeren Schlickereien bequem zu machen ist groß und durch die kalten Temperaturen steigt auch der Hunger auf eine deftige Mahlzeit, was die richtigen Weight Gainer sind. Schon damals haben sich die Menschen zum Winter hin eine „warme Schicht“ angefuttert, um sich vor der Kälte zu schützen. Gerade vor den Feiertagen im Dezember und den vielen Weihnachtsmärkten machen überflüssige Pfunde keinen Halt. Bevor Sie sich allerdings im neuen Jahr wieder mit lästigen Diäten befassen müssen, sollten Sie auch im Winter Sport treiben. Es gibt zwar viele Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln oder tollen Diäten, die besagen schnell abzunehmen ohne Sport , aber durch Sport verhindern Sie ja nicht nur sich unnötige Kilos zuzulegen, sondern Sie halten sich auch fit. Auch wenn viele Leute sich von der Kälte abschrecken lassen, genießen es andere umso mehr und können die kalte Jahreszeit kaum erwarten. Begeisterte Wintersportler freuen sich das ganze Jahr über auf reichlich Schnee und Kälte. Manche fahren sogar im Sommer auf Gletscher, nur um dort ihre Lieblingssportart auszuführen. Nichtsdestotrotz, hat nicht jeder das Glück im Winter in den Bergen zu wohnen um dort Sportarten wie Snowboarding, Alpin Skiing, Rodeln, Schlittschuh laufen oder Langlauf auszuüben. Bei kalten Temperaturen Sport zu treiben ist mit der richtigen Kleidung, die vor der Kälte schützt, zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich. Das Sortiment der Sportartikelhersteller ist groß und reicht von Thermo-Funktionswäsche über Schneehosen und Winterstiefeln, bis hin zu Wollsocken und dicken Mützen. Um sich auch im Winter fit zu halten, gibt es auch andere Möglichkeiten die nicht draußen stattfinden wie zum Beispiel Fitness Studios oder Sporthallen, in denen es auch bei Kälte immer angenehm warm ist. Hier können Sie Ihre Fitness trainieren, Körper in Schwung bringen, Muskeln aufbauen oder einfach Ihre Ausdauer trainieren.
Mit diesem Lied von Micatone…”A part of me”!
“A part of me” gehört wieder zu diesen Liedern, die ich durch lastfm für mich entdeckt habe. Da ich eh ein Fan von chilliger Musik wie Trip Hop bin, haben sich meine Ohren natürlich sofort mit Wohlgefühl gefüllt, während ich den Song das erste mal hörte.
Micatone ist eine Berliner “Nu-Jazz” Band. Boris Meinhold, Tim Kroker, Sebastian “Hagen” Demmin und Paul Kleber sorgen für den relaxten Sound. Lisa Bassenge gibt dem Ganzen mit ihrer gefühlvollen Stimme den letzten Schliff. Einfach wunderbar!
…brauch ich nicht. Habe den Nordpol direkt vor der Tür. Hier in Berlin. Es ist einfach verdammt kalt. Ich habe noch keine Stiefel, Wintermantel…nichts. Jeden Morgen steh ich vor meinem Kleiderschrank und frage mich, was ich nur anziehen kann, ohne draußen jämmerlich zu erfrieren und drinnen nicht vor Hitze zu zerfließen. Da habe ich mich mal in verschiedenen Onlineshops umgeschaut, was man gegen die Kälte so effektiv machen kann. Meine erste Erkenntnis lautet: je dicker die Jacke, desto weniger brauch man darunter..gut..gemerkt! Jacken aus Fleece machen nicht nur optisch Schlank, sie ersparen einem auch das „Zwiebelprinzip“, bei dem man nicht nur Stunden braucht, um alle Klamotten anzuziehen, sondern mindestens genauso lange, um sie wieder auszuziehen. Drittens, richtig warme Stiefel sind jetzt mit Fell gefüttert- neuste Fashion aus Grönland. Und viertens, Pullover mit Rentieren drauf, gehören definitiv verboten, scheinen aber voll im Trend zu sein- naja heute nehmen die Leute aber auch wirklich alles an…und nun zur Vervisualisierung, oder wie sich das nennt, eine optische Zusammenfassung, passt zwar alles irgendwie nicht, aber egal..
Norwegerstrickjacke von Kookai via de.shopping.com; Handschuhe von Camel Active via Zalando; Mantel von Asos; Fleecjacke von The North Face und Stiefel Esprit via Zalando
Als eingeschworener Flohmarktanhänger war ich mal wieder sonntags auf meinen beinah schon wöchentlichen „Flohmarktraubzug“ in Berlin. So kann man das wirklich bei mir nennen, denn ich gehe so gut wie nie mit leeren Händen nach Hause. Ein richtiges Fundstück ist der neue kleine süße Flohmarkt auf dem RWA Gelände an der Revalerstraße im Friedrichshain. Dieser Flohmarkt hat großes Potential. Er mag zwar auf den ersten Blick recht klein wirken, aber das Angebot ist riesig. Hier findet man noch richtig schöne ausrangierte Klamotten und Schmuck ab 0,50 Cents. Nach einer Runde war mein Beutel –ja, ich habe immer einen Einkaufsbeutel dabei- bereits gefüllt, mit einem Jeanskleid für 4 Euro, einer Kette für 0,50 Euro, einem Bilderrahmen für 1,50 Euro und einem Shirt für 1,-Euro. Und dafür musste ich noch nicht einmal handeln, was ich normalerweise sehr gerne mache, aber bei den Preisen wollte ich nicht so knausrig sein.
Kurz danach habe ich mir meine Freundin gepackt und bin mit kurzem Zwischenstop in einem der zahlreichen Cafés in der Simon-Dach-Starße, noch schnell auf meinen geliebten Boxi. Auch ein eher kleiner Flohmarkt, der leider zunehmend touristisch und somit auch teuer wird. Ein guter Tipp ist immer erst kurz vor Schluss dort anzutanzen. Da wollen die Händler noch ihren Kram los werden und gehen bis auf mehr als die Hälfte runter mit dem Preis. So war noch eine Strickjacke, im Anna Karina-Look –nach der ehemaligen Besitzerin- und eine schwarze Lederhandtasche mit verstellbarem Tragegurt von L.Credi für nur 5 Euro drin. Die Tasche habe ich von 10 Euro runtergehandelt. Ach, wie ich das liebe.
Hier ein paar visuelle Eindrücke der Flohmärkte und meiner Ausbeute.








