Posts Tagged ‘Faszination’

6th Februar
2012
written by admin

Wie immer durch Zufall stößt man im Internet auf die kuriosesten und gleichzeitig genialsten Errungenschaften unserer Zeit. Siri war gestern. Die Konkurrenz heißt Karotz. Das kleine Karnickel ist der aktuelle Alleskönner für den technischen Spaß zwischendurch. Karotz, das Kaninchen, versteht sich als interaktives Modul, das in der Lage ist Audio- und Bildaufnahmen auf Facebook und Twitter zu posten. Man spricht entweder in das Häschen hinein oder schaut ihm tief in die Augen, während es das Input Material verarbeitet und auf gewünschter Seite veröffentlicht.

Quelle:_Flickr

Das Hightech Tierchen liest auch liebend gern Texte vor oder spielt für dich deine Lieblingsmusik ab. Die eingebauten Lautsprecher machen es möglich, dass die komplette Bandbreite der multimedialen Wünsche abgedeckt wird. Mit dem Minihasen- Roboter soll es auch machbar sein, kostenlos von Bunny zu Bunny zu telefonieren. Das intelligente kann auch als Überwachungssystem dienen. Mit einigen Zusatzgadgets kann der Mümmelmann zum Hauswächter ausgebaut werden.

Trendpotenzial hat der kleine Hase auf alle Fälle. Stylisch kann er den Schreibtisch zuhause verschönern. Allerdings kann ich mir diesen technischen Schnickschnack nur für verspielte Zeitgeister vorstellen, da es sehr stark an ein überdimensioniertes Tamagochi erinnert. Daher kann die nicht gar so billige Spielerei schnell mit einem Kinderspielzeug verwechselt werden. Ein Smartphone wird dadurch nicht ersetzt, aber ein Versuch war es zumindest Wert.

1st Februar
2012
written by admin

Da der Heldenepos Star Wars in einigen Monaten sein 35- jähriges Jubiläum feiert, war es für mich nun an der Zeit die Sternensaga erstmalig anzuschauen. Alle Fans fallen bei dieser Aussage in eine halbe Ohnmacht und werfen mir bisherige Ignoranz vor. Zu meiner Verteidigung muss ich erklären, dass sich noch nie eine wirkliche Gelegenheit für mich dazu ergeben hat. Dafür hole ich momentan den kompletten Fanatismus nach. Die Geschichte von Prinzessin Leia Organa, Luke Skywalker und der Macht der Jedi Ritter hat mich in ihren Bann gezogen.

Als ich am fünften Teil der Sternenkriege angekommen bin, hat es mich fast von den Socken gehauen: irgendetwas ist mit dem Luke- Darsteller anders. Dieser Gedanke kreiste die ganze Zeit in meinem Kopf herum. Bis ich den Entschluss gefasst habe, dass er ein anderer Schauspieler sein muss als in der vierten Episode. Bis zum Anspann konnte ich noch, zwar ungeduldig, abwarten, war dennoch verblüfft. Mark Hamill spielte sowohl in Teil vier als auch in Teil fünf (sowie im Finale) den Himmelsläufer Luke.

Ich konnte es mir nicht nehmen lassen, diesem Mysterium auf die Spur zu gehen. Ich fragte die großen Suchmaschinen nach einer Antwort und bekam prompt eine mehr als plausible Schlussfolgerung. Kurz vor dem Drehbeginn für „Empire strikes back“ hatte er einen schweren Autounfall. Die Verletzungen fanden sich in den anderen Gesichtszügen durch Deformierungen wieder. Mysterium gelöst! Ohne groß darum herum zu reden, zeige ich euch nun meine Lieblingsszene.

30th Januar
2012
written by admin

Oh Schreck, bald steht schon wieder eine neue Festivität bevor. Je nach Bundesland wird es Karneval, Fasching oder Fastnacht geschrien. Jedoch wird die fünfte Jahreszeit überall gleich zelebriert. Durch die Städte ziehen große Karawanen mit lustig geschmückten Wagons, von welchen Karnevalnarren „Kamelle“ werfen. Im Chor ruft man entweder Hellau oder Allaf. Wie zu keiner anderen Zeit versammeln sich mehr Verrückte auf den Straßen. Genau wie in jedem Jahr stellen sich die Karnevalisten die Frage zur passenden Verkleidung. Schon jetzt bieten die Geschäfte eine enorme Auswahl an Kostümen an. Der Favoriten Maskerade wird die Guy Fawkes- Maske sein.

Unverwechselbar grinst der Anonymous Blick entgegen. Wer das Gesicht sieht, verbindet die Maske mit größter Sicherheit mit dem Film V wie Vendetta. Die Verkleidung zur Anonymität erobert eine ganze Subkultur. Das Internet bietet die beste Plattform für anonyme Aufrufe für eine bessere Welt oder Revolutionen wie im Film. Die Menschen wollen bewegen und etwas mit ihren Videos im Netz verändern, deshalb finde ich es eher unangebracht, diese Verkleidung am Fest der Trunkenheit anzuziehen.

Mutiger würde ich es finden, wenn sich die Narren eine Glatze wie Filmkollegin Nathalie Portman rasieren. Faschingstipps kann man sich überall holen. Wie wäre es mit einem Nahrungsmittel? Es ist kreativ und leicht umzusetzen.

19th Januar
2012
written by admin

…vom Traummaß entfernt. Alle Hochglanzmagazine lichten nur wunderschöne Mädchen vor tollen Hintergründen ab. Makellose Gesichter strahlen von den Titelblättern der Mode- und Lifestyle- Zeitschriften entgegen. Da kommt man schon manchmal ins Schwärmen. Viele wünschen sich beim Anblick der Beautywerbungen während dem Durchblättern eine reinere Haut, einen größeren Busen, weißere Zähne oder eine schlankere Silhouette. Dann bin ich durch Zufall wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden.

Eine Internetentdeckung hat es doch tatsächlich geschafft, mein Ego noch etwas mehr hoch zu pushen. Ein Werbeclip für das Graphik- Programm Fotoshop von Adobé kann auch bei euch wahre Wunder bewirken. Dieses Video hat mir wieder klargemacht, dass hinter den Modefotos auch viel Technik steckt. Schnell lässt man sich von einem perfekt aussehenden Gesicht verblenden. Wann immer ihr dieses Gefühl in euch aufsteigen lasst, klickt auf dieses Video und stellt euch Heidi Klum mit Cellulite vor!

5th Januar
2012
written by admin

Kaum zu fassen, was sich die Japaner alles einfallen lassen. Yamaha will nach den erfolgreichen Verkaufszahlen seines Wunderinstrumentes Tenorion ein Soundsystem auf den Markt bringen, das Tote sozusagen wiederbelebt. Die Vorstellung klingt gruselig und unmöglich? Dann lasst euch von mir aufklären: es handelt sich hierbei um eine Software namens Vocaloid und soll für die Zukunft Song mit den Stimmen bereits verstorbener Interpreten produzieren.

Ich kann mir dieses Wunderwerk der Technologie gar nicht in der Realität vorstellen. Würde uns nicht jedes Mal ein Schauer über den Rücken laufen, neue Lieder, gesungen von Elvis oder Micheal Jackson, im Radio zu hören? Ich hoffe, dass diese Erfindung erst in fortgeschrittener Zeit in Kraft tritt, sodass ich mich noch an den Gedanken anfreunden kann.

3rd Januar
2012
written by admin

Quelle: Flickr

Hauswände von Hinterhäusern und Bahnhofsgassen werden nicht selten als kreativen Auslass für Graffiti missbraucht. Ich sehe darin allerdings nicht unbedingt sinnlosen Vandalismus, sondern eher den üünstlerischen Aspekt, der dahinter steckt. Was in meinen Augen umso mehr das Stadtbild in einem weniger schönen Licht erstrahlen lässt, sind die lästigen Automaten. Andererseits kann ich mir so manch einen Straßenzug, abgesehen von klobigen Zigarettenautomaten, einfach nicht ohne vorstellen.

Automaten gelten schon fast zum Kultstatus einer Gasse oder Bahnstation. Da sie immer seltener werden, sind sie häufig von Fotographen das Objekt der Begierde. Vor allem Kaugummiautomaten erwecken in so manch einem Passanten Kindheitserinnerungen, in denen eine Hand voll Bonbons zehn Pfennig kosteten. Mittlerweile verschönern die, manchmal eigenwilligen, Maschinen Zwischenzielorte wie Bahnhöfe, Flughäfen und Raststätten. In Spielhallen und Casinos wird eher das Suchtpotenzial durch einarmige Banditen verstärkt.

Quelle: Flickr

Natürlich muss man auf den Zug der Zeit aufspringen und moderne Eigenschaften und neue Errungenschaften unterstützen. Wir alle sind durch eine virtuelle Quelle auf irgendeine Art und Weise verbunden. Ihr wisst mit Sicherheit von was ich rede. Diesen Gedanken machte sich ein japanisches Unternehmen zum Vorteil:  In Zukunft sollen übliche Automaten, welche Snacks und andere Knabbereien verkaufen, kabellosen Internetzugriff anbieten. Keine Frage, Hotspots existieren bisweilen schon. Die japanische Variante soll allerdings kostenlos sein. Ziel  ist es, somit mehr Kunden für die darin essbaren Produkte anzulocken. Ich hoffe, das Konzept schwappt bald nach Deutschland und auch wir können davon profitieren!

15th Dezember
2011
written by admin

Viele sehnen sich gerade zum Jahreswechsel nach etwas Neuem. Tapetenwechsel. Raus aus dem alten Leben. Die Welt entdecken. Deutschland hinter sich lassen. Aber irgendwie verfolgt die deutsche Heimat an jeder Ecke. Kaum wirft man einen Blick in die Supermärkte der Welt oder auf die Straßen, findet man in Blitzgeschwindigkeit ein deutsches Produkt, Konsumgut oder eine Marke. Wer mir keinen Glauben schenkt, den muss ich wohl hiermit aufklären.

Eigentlich muss man nur eine x- beliebige Tankstelle beobachten und kommt nicht an ein deutsches Fabrikat vorbei. Die Rede ist von den großen Playern wie BMW oder VW. Die Markenqualität ist in allen Herrenländern heißbegehrtes Statussymbol. Vermutlich wissen einige dieser Autobesitzer gar nicht, aus welcher Nation die Karre stammt.

Quelle: Flickr

Die Supermarktregale sind buchstäblich überflutet von deutscher Ware. Zu nennen sind Produkte von Dr. Oetker, Henkel, Storck, Coppenrath und Wiese, Zott und Katjes. Egal ob in der Tiefkühltheke oder in dem Konservengang, Deutschland ist überall im Shoppingrausch vertreten. Selbst im Beautybereich kommt kein Geschäft um die Nivea- Dose herum. Die Creme wird nicht nur in Deutschland angepriesen und gern gekauft.

Mit Sicherheit saß auch schon fast jeder Erdenbewohner auf einer deutschen Massenware. Ich spreche von einer Dixi- Toilette. Ja, richtig gehört. Das mobile stille Örtchen stammt aus der Republik. Auch in Sachen Kleidung lässt sich Deutschland nicht lumpen: Adidas, s.Oliver oder Esprit sind deutsche Handelsware. Ein Ausflug in die Ferne lohnt sich allerdings trotzdem: in den Dschungel!

5th Dezember
2011
written by admin

Wie üblich, erledige ich leider wichtige Angelegenheiten immer auf den allerletzten Drücker. Warum ich noch nicht daraus gelernt habe? Es hat bis jetzt einfach immer funktioniert! Da der Wochentagletzte bekannter Weise ein Sonntag ist, erschwert mir dieser Fakt wie in so manchen Fällen mein Vorhaben. Wie jedem ein Begriff sein sollte, hat er am siebten Tag geruht, was für die Neuzeit bedeutet: Geschäfte haben in der Regel geschlossen.
Dann heißt wohl oder übel in den sauren Apfel beißen und angenehme Telefonate tätigen, endlos im Internet nach einer Lösung suchen, Kompromisse machen oder suboptimale Alternativen wahrnehmen. Wie in meinem Fall hat sich durch glückliche Zufälle und verstrickte Ereignisse sogar ein Erfahrungstipp ergeben. Jetzt die ganze Geschichte von Vorne: Mein Drucker/ Scanner/ Allroundgerät streikte einmal wieder und musste dennoch unter Zeitdruck Dokumente digitalisieren. Zusätzlich hat mich meine Freundin aus dem Schwabenländle gebeten, einen Mantel in Neukölln abzuholen, den sie in den Kleinanzeigen gesehen hat. Die Umstände hätten nicht unpassender sein können. Trotzallem begab ich mich in die U- Bahn und nahm den Parka mit. Die freundliche Überreicherin half mir sogar bei der Suche nach einem Copyshop.
Dieser Copy Trigger am Kottbusser Tor sollte zum Herzstück Berlins gekrönt werden. Auf Grund der Tatsache, dass ich schon viele Male in einer Notsituation einen Kopierladen aufsuchen musste, spreche ich aus Erfahrung. Man bekommt nicht nur einen netten Plausch mit dem Mitarbeiter, sondern Tipps und Hilfe der anderen Kunden. Die Wände sind mit Plakaten, Gesuchen und, ich nenne es einfach, Kunst tapeziert. Man betritt den Lade und fühlt sich wie in einer anderen Welt: die Tür war das Loch, in das Alice fiel oder Taschenöffnung von Mary Poppins‘ Weekender. Auf jeden Fall war es gestern mein Retter in der Not!

Quelle: flickr

5th Dezember
2011
written by admin

Jeder Stil ist, für mich, eine momentane Ausdrucksform der Lebensumstände. Wie pathetisch. Aber eigentlich ganz simpel: Je nach Gefühlslage und Stimmung kleide ich mich ein. Sobald ich rebellisch gestimmt bin, stecke ich mir die Haare hoch und ahme einen Punk nach. Wenn es regnet, verziehe ich mich in mein Bett zurück und kuschel in meinem Schlafanzug. Falls ich auffallen möchte, gönne ich mir eine außergewöhnliche Kopfbedeckung. Gerade gesellschaftliche Umstände haben Musik wie auch Mode geprägt. Den ultimativen Zusammenschnitt von 100 Jahren Musik- und Modekultur habe ich für euch mal gepostet.

Auch die dritte Komponente, der Tanz, wird in dem Video bestens inszeniert. Das Trio der Impressionen braucht schon eine Weile, um verarbeitet zu werden. Dafür kann man sich den Clip auch so oft anschauen, wie man nur möchte. Die Ausführung ist so rasant und gut geschnitten, dass man einfach nur Spaß als Zuschauer empfindet. Für jeden Mode-, Musik-, Kultur- und Medienbegeisterten ist etwas auf Lager.

20th September
2011
written by Vic

Sie gehörte früher zu Zeiten von “Nothing Compares to you” oder “Fire on Babylon” zu meinen Lieblingsmusikern, doch vor kurzem war ich echt geschockt, als ich das bei Yahoo las. Sie scheint echt am Ende. Selbstmordgedanken, Besuch beim Therapeuten, Pöbeleien und der unglaubliche Drang ständig über Sex zu sprechen…warum ständig drüber reden?..Aber richtig geschockt, auch wenn’s oberflächlich klingen mag, war ich von ihrem Aussehen. Sie gehörte nie in die Sparte “sexy Frau” oder “Vamp”, aber so wie ihre Lieder, sah auch sie besonders aus. Wer erinnert sich nicht an die beeindruckene Mimik in dem Musikvideo zu “Nothing Compares to you”. Damals war ich von ihrer Schönheit und Reinheit im Gesicht fasziniert…heute war ich geschockt!

Naja, ich hoffe Sinead bleibt uns trotz allem noch lange erhalten und durchläuft noch ein paar Wandlungen, aber dieses Mal zum Positiven bitte!

Hier mein Lieblingsstück von Sinead:

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