Posts Tagged ‘Faszination’
Jeder Stil ist, für mich, eine momentane Ausdrucksform der Lebensumstände. Wie pathetisch. Aber eigentlich ganz simpel: Je nach Gefühlslage und Stimmung kleide ich mich ein. Sobald ich rebellisch gestimmt bin, stecke ich mir die Haare hoch und ahme einen Punk nach. Wenn es regnet, verziehe ich mich in mein Bett zurück und kuschel in meinem Schlafanzug. Falls ich auffallen möchte, gönne ich mir eine außergewöhnliche Kopfbedeckung. Gerade gesellschaftliche Umstände haben Musik wie auch Mode geprägt. Den ultimativen Zusammenschnitt von 100 Jahren Musik- und Modekultur habe ich für euch mal gepostet.
Auch die dritte Komponente, der Tanz, wird in dem Video bestens inszeniert. Das Trio der Impressionen braucht schon eine Weile, um verarbeitet zu werden. Dafür kann man sich den Clip auch so oft anschauen, wie man nur möchte. Die Ausführung ist so rasant und gut geschnitten, dass man einfach nur Spaß als Zuschauer empfindet. Für jeden Mode-, Musik-, Kultur- und Medienbegeisterten ist etwas auf Lager.
Sie gehörte früher zu Zeiten von “Nothing Compares to you” oder “Fire on Babylon” zu meinen Lieblingsmusikern, doch vor kurzem war ich echt geschockt, als ich das bei Yahoo las. Sie scheint echt am Ende. Selbstmordgedanken, Besuch beim Therapeuten, Pöbeleien und der unglaubliche Drang ständig über Sex zu sprechen…warum ständig drüber reden?..Aber richtig geschockt, auch wenn’s oberflächlich klingen mag, war ich von ihrem Aussehen. Sie gehörte nie in die Sparte “sexy Frau” oder “Vamp”, aber so wie ihre Lieder, sah auch sie besonders aus. Wer erinnert sich nicht an die beeindruckene Mimik in dem Musikvideo zu “Nothing Compares to you”. Damals war ich von ihrer Schönheit und Reinheit im Gesicht fasziniert…heute war ich geschockt!
Naja, ich hoffe Sinead bleibt uns trotz allem noch lange erhalten und durchläuft noch ein paar Wandlungen, aber dieses Mal zum Positiven bitte!
Hier mein Lieblingsstück von Sinead:
…today! Ja, dieses Video brauch eigentlich nicht viele Worte. Wer How I Met Your Mother kennt, der weiß Bescheid. Einfach wunderbar….
Come on Jessica, come on Tori,
Let’s go to the mall, you won’t be sorry
Put on your jelly bracelets
And your cool graffiti coat
At the mall, having fun is what it’s all about…
und noch ein Zuckerstückchen “Sandcastles in the Sand”…mit Dawson:):
…you don’t love me…trällerte Dawn Penn vor knapp 33 Jahren. In Jamaika wurde das Lied, welches auch von ihr geschrieben wurde, ein riesen Hit. Aber erst das Dancehall Remake zusammen mit Steely und Clevie wurde 1994 ein Welterfolg. Mich verfolgt dieses Lied bereits seit meiner Jugend. Lange wusste ich noch nicht einmal von wem es ist, habe aber sehr sehr oft versucht es herauszufinden. Bevor das Internet so richtig durchstartete und man solche Lieder einfach fand, bin ich noch in mehrere Musikfachgeschäfte geschlürft und habe den Verkäufern versucht die Melodie und Bruchstücke des Texts vorzusingen…nun ja, mein Erfolg hielt sich in Grenzen. Das Lied von Dawn Penn war unter all den Vorschlägen nie dabei. Nun endlich vor knapp 2 Jahren während einer Party, legte doch tatsächlich der Typ an den Turntables „Non o no..you don’t love me“ auf. Meine Suche war beendet und ich glücklich. Warum ich das hier schreibe? Vor kurzem habe ich wieder das Lied gehört und mal wieder festgestellt, dass es Songs gibt, die man immer und immer und immer…wieder hören kann, ohne dabei die Krise zu bekommen.
Also „NO NO NO …lalalala…“
Hier einmal the Original und das Remake
Image von: http://image.allmusic.com
Heute ist Freitag! Yeahhh….Partytime. Oder so ähnlich. Zugegeben, als wildes Partyanimal würde ich mich nicht bezeichnen, aber ab und zu schwinge auch ich das Tanzbein und lass es krachen. Dazu werfe ich mich natürlich in Schale und ziehe meine schicksten Ballerinas an.
Die sind nicht nur elegant und absolut türsteherfreundlich, sondern auch so bequem, dass ich die ganze Nacht ohne schmerzende Füße durchmachen kann. Da bedaure ich immer die armen Mädels in ihren High Heels mit Pfennigabsatz. Zugegeben, dass sieht zwar toll aus, aber wirklich Spaß kann man damit bestimmt nicht haben. Egal was behauptet wird…Vielleicht ist es aber auch Taktik, da wohl oder übel manche High Heels-Frauen besoffen in die Arme irgendeines Typen stolpern. Mit Ballerinas kann das dann eher weniger passieren….hmmm…
So, aber zurück zum eigentlichen Thema. Meine liebsten Tanzlieder. Sehr gemischt, werden wahrscheinlich niemals auf nur einer Party gespielt, aber in dieser Konstellation wäre das mein perfekter Abend.
Hier meine 10 Favoriten…würde mich über weitere Inspiration freuen.
1. Waldeck- “Memories”
2. Edwyn Collins – “A Girl like you”
3. Jet – “Are you gonna be my girl?”
4. Iggy Pop – “The Passenger”
5. Gossip- “Heavy Cross”
6. Dusty Springfield – “Spooky”
7. Moloko- “Sing it Back”
8. Nouvelle Vague- “Dance with me”
9. Gry – “Princesse Crocodile”
10. Artcic Monkeys- “Mardy Boom”
…ein so geniales Lied. Die Soul-Funk Band Sharon Jones and the Dap-Kings mischen im aktuellen Musikgeschehen ordentlich mit. Unter anderem verliehen sie dem Album Back to Black von Amy Winehouse erst den souligen Schliff, den nicht nur Amy Winehouse’ Lieder, sondern auch den gesamten Soul wieder populär machte. Sie selbst treten regelmäßig auf und sind besonders in Kennerkreisen von Soul, Funk, RnB und Blues bekannt. Sharon Jones, die Stimme der Band, ist schon seit langem im Musikbusiness und versteht es ihrem soullächzendem Publikum genau das zugeben, was sie wollen…nämlich ne ordentliche Portion Emotionen verpackt in einer kraftvollen unverwechselbaren Stimme.
Ziehts euch rein…
Eng verknüpft, breit gefächert: Zum Thema Mode und Reise existieren unzählige nationale und internationale Blogs. Sie haben mehr miteinander zu tun, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Natürlich liegt bei den Modeblogs der Schwerpunkt auf aktuellen Trends, angesagten Designern und persönlichen Outfits und den – mehr oder weniger sinnvollen -Meinungen dazu. Doch es lässt sich nicht abstreiten, dass andere Länder und Kulturen die jeweiligen Themen mitbestimmen.
Was wären die Fashionblogs ohne das viel zitierte skandinavische Design? Und nicht umsonst erreichen Berichte von Fashion Shows in Paris, London oder New York häufig die meisten Leser – dabei interessiert die prominente Front Row längst weniger, als das aufwändig gekleidete Publikum in den Pausen dazwischen.
Regionale Referenzen sind überall anzutreffen und für „Streetstyle“-Fotografie essentiell: Scott Schuman aka TheSatorialist ohne seine Porträts von adrett gekleideten Italienern… LeBlogdeBetty ohne ihre von LA inspirierte Rock’n'Roll-Attitüde… Undenkbar! Nicht wenige beschweren sich mittlerweile, wenn ihr Lieblingsblogger zu wenig modische Impressionen von anderswo sammelt. Von privaten Ausflügen berichten und das Urlaubsgefühl im Stil der Reiseblogs nach Hause liefern: Eine beliebte Abwechslung zu den täglichen Modenews, die den Blog gleichzeitig noch persönlicher machen.
Im Gegensatz zu professionellen Reiseblogs mögen die Modeinteressierten nicht alle Aspekte ihrer Destination aufgreifen – doch das, was sie berichten und an Trends zeigen, ist einige Zeit später durchaus hierzulande anzutreffen. Schließlich gestehen selbst Topdesigner wie Marc Jacobs oder Tory Burch, für neue Kollektionen am meisten von Reisen inspiriert zu werden.
Foto via: http://www.freelens.com/
Der Meister des surrealistischen, symbolträchtigen und psychedelischen Films David Lynch soll nun für seine herausragenden Arbeiten mit dem Kaiserring der Stadt Goslar ausgezeichnet werden. Am 09. Oktober kann er sich den Preis für sein herausragendes künstlerisches Schaffen abholen. Der Goslarer Kaiserring wird seit 1975 ausschließlich an Künstler verliehen, die durch ihre Arbeit einen bedeutenden Beitrag zur Kunst leisten, und zählt zu einem der wichtigsten Auszeichnung der modernen Kunst. So reiht sich Lynch nun neben bedeutenden Künstlern wie Joseph Beuys, Max Ernst und Jörg Immendorff ein.
Als einem der wenigen Filmemacher gelang es David Lynch die Grenzen zwischen Kunst und Film zu verwischen und etwas neues Einzigartiges damit zu schaffen. Wer schon einmal einen Film von David Lynch gesehen hat, kann sofort nachvollziehen, was für eine Faszination er in den Zuschauern auslöst.
Zu Lynchs wichtigsten Werken zählen Eraserhead, Der Elefantenmensch, Dune, Blue Velvet und Mullholland Drive nur um einige zu nennen. Vor allem Mullholland Drive faszinierte mich besonders. Dieser Film gibt so viele Rätsel auf, die meiner Meinung einfach nicht gelöst werden können bzw. müssen. Seine Filme kennzeichnen sich durch rätselhafte Symbolik aus, die den Zuschauer entweder voll in seinen Bann zieht oder ihn total im dunklen tappen lässt.
Neben seiner Tätigkeiten am Film, ist Lynch auch als Maler und Fotograph erfolgreich.
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Foto via flickr by David Nimrod
„Der fantastische Mr. Fox“ ist kein schnöder Animationsfilm bei dem jeder Raum für Fantasie und Kreativität genommen wird, sondern ein Film der inspiriert. Stop-Motion heißt das Zauberwort Dank dessen der Film zu einem spektakulären Erlebnis wird. Wer das Sandmännchen früher regelmäßig geschaut hat, wird eine Idee davon haben, was es mit Stop-Motion auf sich hat. Wie beim Sandmännchen sind auch die Figuren bei „Der fantastische Mr.Fox“ handgemacht. Für jede Einstellung wird jede Figur minimal verändert und einzeln gefilmt, so dass beim späteren Abspielen gleichmäßige realistische Bewegungen entstehen. So wirken die Figuren und Umgebung dreidimensional und fantastische Bilder sind das Ergebnis der harten und mühsamen Arbeit.
„Der fantastische Mr.Fox“ besitzt nicht nur eine durchdachte Story, auch die Dialoge sprühen nur so vor Witz und Charme. In der Originalversion leiten George Clooney und Meryl Streep die Stimmen des Mr. Und Mrs. Fox. In der deutschen Übersetzung übernimmt der bekannte Schauspieler Christian Berkel die Synchronisation des Mr.Fox und seine Frau Andrea Sawatzki, ebenfalls bekannte Schauspielerin, den Part der Mrs.Fox.
Wer kreative Filme liebt und so wie ich von den üblichen Animationsfilmen, die der Markt beinah wöchentlich ans Land spült, gelangweilt ist, sollte sich „Der fantastische Mr.Fox“ auf keinen Fall entgehen lassen.
Die Paradebeispiele gelungener Kombinationsmöglichkeiten! Der Mix machts: Man setzte auf wilde Muster, extravagante Accessoires und farbige Highlights…Faszination Mode – mein Fazit für heute!
Fotos gefunden bei: http://stockholmstreetstyle.feber.se/ und http://facehunter.blogspot.com/









