Posts Tagged ‘Kindheitserinnerungen’
Gäbe es keine Kindheitssünden, könnte man nicht über verrückte Ereignisse während seiner Jugend berichten, die man jetzt vielleicht bereut. Wie trostlos wäre das bloß? Schließlich hat man sich eben im Laufe seines Lebens das ein oder andere Mal fehlentschieden. Irren ist bekannter Weise menschlich. Jedoch sollte man zu seinen kleinen Sünden stehen und darüber lachen können. Kelly Osbourne hingegen nimmt das viel zu ernst.
Die früher etwas flippige Tochter von Ozzy Osbourne will ihre Fehltritte nicht nur aus den Gedanken löschen, sondern auch von ihrem Körper entfernen lassen. Kelly gefallen einige ihrer 15 Tattoos partout nicht mehr und lässt sich diese weglasern. Somit schmerzen die unschönen Jugendsünden gleich zweimal, das erste Mal beim in die Haut stechen und das weitere Mal bei der Entfernung durch eine Laserbehandlung. Obschon man von seinem Tätowierer gesagt bekommt, dass es für die Ewigkeit hält und man sich eine Körperverzierung gut überlegen sollte.
Naja, wer schön sein will, muss leiden- in diesem Fall gleich doppelt. Wer den Gang zum Tätowierer machen will, dem sollte bewusst sein, dass es sich nicht um ein Abziehbildchen handelt. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Ich hingegen bin stolz auf meine Törichtkeiten der Körperkunst und war klug genug, sie an nicht sichtbaren Stellen zu machen.
Hauswände von Hinterhäusern und Bahnhofsgassen werden nicht selten als kreativen Auslass für Graffiti missbraucht. Ich sehe darin allerdings nicht unbedingt sinnlosen Vandalismus, sondern eher den üünstlerischen Aspekt, der dahinter steckt. Was in meinen Augen umso mehr das Stadtbild in einem weniger schönen Licht erstrahlen lässt, sind die lästigen Automaten. Andererseits kann ich mir so manch einen Straßenzug, abgesehen von klobigen Zigarettenautomaten, einfach nicht ohne vorstellen.
Automaten gelten schon fast zum Kultstatus einer Gasse oder Bahnstation. Da sie immer seltener werden, sind sie häufig von Fotographen das Objekt der Begierde. Vor allem Kaugummiautomaten erwecken in so manch einem Passanten Kindheitserinnerungen, in denen eine Hand voll Bonbons zehn Pfennig kosteten. Mittlerweile verschönern die, manchmal eigenwilligen, Maschinen Zwischenzielorte wie Bahnhöfe, Flughäfen und Raststätten. In Spielhallen und Casinos wird eher das Suchtpotenzial durch einarmige Banditen verstärkt.
Natürlich muss man auf den Zug der Zeit aufspringen und moderne Eigenschaften und neue Errungenschaften unterstützen. Wir alle sind durch eine virtuelle Quelle auf irgendeine Art und Weise verbunden. Ihr wisst mit Sicherheit von was ich rede. Diesen Gedanken machte sich ein japanisches Unternehmen zum Vorteil: In Zukunft sollen übliche Automaten, welche Snacks und andere Knabbereien verkaufen, kabellosen Internetzugriff anbieten. Keine Frage, Hotspots existieren bisweilen schon. Die japanische Variante soll allerdings kostenlos sein. Ziel ist es, somit mehr Kunden für die darin essbaren Produkte anzulocken. Ich hoffe, das Konzept schwappt bald nach Deutschland und auch wir können davon profitieren!
Kurz vor Weihnachten schlägt so manches Kinderherz höher. Die Vorfreude auf die Geschenkübergabe steigt langsam an, weil der Abend auf dem Adventskalender spürbar immer näher rückt. In so vielen Fällen vermiesen sich die Kleinen selbst die Überraschung mit der ewigen Fragerei, was denn der Weihnachtsmann als Präsent für einen vorgesehen hat. Manche Eltern geben dem Quengeln aus nervlichen Strapazen einfach nach und schenken ihren Stoppelhopsern schon vor dem 24. eine Kleinigkeit.
Jimmy Kimmel wollte diesem Wahn auf heimtückische Art und Weise ein Ende setzen. Er hat Eltern dazu aufgerufen und ermutigt, ihren Kindern ein Geschenk im Vorfeld zu geben, welches ihnen mit Sicherheit überhaupt nicht gefallen wird. Die gemeinen Eltern haben die Übergabe und Enthüllung der Enttäuschung auf Videomaterial aufgenommen. Der Beitrag ist sowohl herzzerreißend als auch schockierend. So manche Kinder erwecken den traurigen Eindruck, verzogen und nur auf teure Geschenke fixiert zu sein. Ja, ja, von wegen Weihnachten sei das Fest der Liebe!?
Regen, Regen und nochmals Regen. Wer hat da schon Lust am Wochenende viel zu unternehmen. Ich zum Beispiel nicht. Also ab in die Videothek und Film geholt. Da ich sehr viele Filme schaue und auch schon sehr viele kenne und einige nicht mal mit der Pinzette anfassen würde, fällt mir meine Wahl immer recht schwer. Diesmal zog mich ein DVD-Cover magisch an. Erinnerte mich sofort an den Film „Juno“. Und ich mag diese Geschichten über Vorstadtamis.
Meine Wahl viel also auf „Away We Go“ von Sam Mendes, der auch schon bei „Americain Beauty“ Regie führte und dabei gleich mal einen Oscar abräumte. Bei „Away We Go“ geht es um ein junges schwangeres Pärchen, dass sich auf eine Reise quer durch Nordamerika begibt, um den Ort zu finden an dem sie und vor allem ihr Kind glücklich leben können. Dabei statten sie in jeder Stadt Verwandten oder Freunden einen Besuch ab, da es ihnen sehr wichtig ist, ihrem Kind eine hilfreiche und geborgene Umgebung zu bieten. Im Laufe der Reise stellen sie jedoch mehr und mehr fest, dass es kein Patent für den perfekten Ort gibt, sondern sie lieber auf ihre Gefühle und Wünsche hören sollten.
Gespickt mit viel Charme und Witz nimmt der Regisseur uns mit auf einen Roadmovie der anderen Art. Weniger actionreich, aber dafür sehr emotional, überzeugt „Away We Go“ jeden, der auf eine ausgewogene Mischung aus Humor und Gefühl steht. Die Schauspieler John Krasinski und Maya Rudolph wirken sehr authentisch in den Rollen der zukünftigen und leicht niedergeschlagenden Eltern, die zusammen nach dem Ort des Glücks und der Geborgenheit suchen. Endlich mal wieder ein Film in dem sich jeder irgendwie selbst wiederfindet, der auf unnötige Specialeffects vollkommen verzichtet und nur die Story in den Mittelpunkt rückt.
Mädchen und Frauen zwischen 20 und 30 werden sie wahrscheinlich kennen- die zauberhafte Clarissa Darling. Meine erste Stil-Ikone! Verrückte Klamotten und kreative Frisuren waren ihr Markenzeichen. Auch ich habe mich mit 10 Jahren so wie sie gestylt oder es jedenfalls versucht. Da durften der schiefe Pferdeschwanz, Plastikschmuck und bunt gemixte Klamotten einfach nicht fehlen. Das sah schon manchmal echt verboten aus. Aber ich habe es geliebt. Und da war ich nicht die einzige. Ich denke, dass es auch für die Mode von Clarissa ein Comeback geben wird. Schließlich war bis jetzt alles erlaubt. Da sollte auch die schräge Mode meiner ersten Inspiration nicht fehlen.
Foto via : http://artisticthings.com/
Tja..es gibt Dinge, mit denen man eigentlich schon laaaaange abgeschlossen hatte..dachte man jedenfalls! Trübe, verschwommene Kindheitserinnerungen sind das, die urplötzlich wieder klar und deutlich werden: Die Radlerhosen! ..oh man..ich hätte nicht im Traum daran gedacht, dass diese modischen “Onefashionwonder” noch einmal einen Kultstatus erreichen werden! Als kleines Mädchen hab ich diese Hosen geliebt..in allen möglichen Farben, Muster und Variationen..hauptsache es fiel auf und man hatte nicht irgendeine langweilige schwarze oder graue Radlerhose auf dem Spielplatz an! Eins muss ich zugeben: Die Radlerhosen sind, nach meinem absolutem Liebling “Die Leggins”, die mit Abstand bequemsten Hosen der Welt:-) ..und was lernen wir daraus – verschenke nie, niemals Modeschätze deiner Kindheit und Jugend oder noch schlimmer werfe sie weg – denn diese vermeintlichen Peinlichkeiten werden in Zukunft Trends sein! Und deshalb sind diesen Sommer Radlerhosen oder auch Biker Short genannt das Must-have der Saison..eben..kaum zu glauben aber wahr. Zugegeben werden sie anders kombiniert – schlichter, stylischer, schöner einfach – jedoch gibt es sie wieder. Wichtig dabei ist nur, dass man die trendigen Shorts mit weiblichen Accessoires kombiniert, um dem sportlichen Look entgegenzuwirken. Ich bin gespannt, ob sich dieser Style durchsetzten kann…aber seht selbst:
Fotos aus: http://beta.de.glam.com/ und http://www.vogue.de/





