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Gäbe es keine Kindheitssünden, könnte man nicht über verrückte Ereignisse während seiner Jugend berichten, die man jetzt vielleicht bereut. Wie trostlos wäre das bloß? Schließlich hat man sich eben im Laufe seines Lebens das ein oder andere Mal fehlentschieden. Irren ist bekannter Weise menschlich. Jedoch sollte man zu seinen kleinen Sünden stehen und darüber lachen können. Kelly Osbourne hingegen nimmt das viel zu ernst.
Die früher etwas flippige Tochter von Ozzy Osbourne will ihre Fehltritte nicht nur aus den Gedanken löschen, sondern auch von ihrem Körper entfernen lassen. Kelly gefallen einige ihrer 15 Tattoos partout nicht mehr und lässt sich diese weglasern. Somit schmerzen die unschönen Jugendsünden gleich zweimal, das erste Mal beim in die Haut stechen und das weitere Mal bei der Entfernung durch eine Laserbehandlung. Obschon man von seinem Tätowierer gesagt bekommt, dass es für die Ewigkeit hält und man sich eine Körperverzierung gut überlegen sollte.
Naja, wer schön sein will, muss leiden- in diesem Fall gleich doppelt. Wer den Gang zum Tätowierer machen will, dem sollte bewusst sein, dass es sich nicht um ein Abziehbildchen handelt. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Ich hingegen bin stolz auf meine Törichtkeiten der Körperkunst und war klug genug, sie an nicht sichtbaren Stellen zu machen.
Gerade zur Weihnachtszeit herrscht Ebbe in der Geldbörse. Gähnende Leer hat sich, dank der Kauflust oder dem –frust, in so manchen Portemonnaies breitgemacht. Die Erwartung an Geschenke steigt mit jeder neuen technischen Errungenschaft an. Selbst Kindern kann man keine Freude mehr mit einem „normalen“ Spielzeug bereiten. Deshalb muss man schon für Aufmerksamkeiten tief in die Tasche greifen. Die monetären Ressourcen sind also bald ausgeschöpft, Geschenke besorgt und trotzdem kommt keine Freude auf. In der kalten Jahreszeit muss man unter Menschen gehen und Aktivitäten unternehmen. Aber: Ohne Moos bekannter Weise Nix los!
Dafür gibt es aber eine Lösung. Das liebe Internet macht es möglich. In den üblichen Stadtmagazinen, Zeitungen oder Eventzeitschriften werden nur Veranstaltungen veröffentlicht, für die man blechen muss. Dank der Webseite gratis-in-berlin.de, kann man getrost ohne Knete zu seinem Zielort in Berlin spazieren.
Hier bekommt man Tipps und Tricks zur spaßigen Wochenendgestaltung, ohne unnötig Zaster an Eintrittskassen und Theken zu hinterlassen. Jeder gepostete Vorschlag zu einer Veranstaltung ist gratis. Kostenlos. Null. Nada. Nix. Niet. Für umme. Umsonst. Egal ob Salsa- Tanzstunde, Flohmarktbesuch, Ausstellungstipp, Messen, Museumseinlass, Erlebniswanderungen oder Karaokepartys, alle Angebote kosten rein gar nichts. Spaß ist auch garantiert oder man nimmt Freunde im Schlepptau mit. Wen das trübe Wetter deprimiert, genauso wie der leere Kontostand, sollte also einen Blick auf die Webseite wagen.
Jeder Stil ist, für mich, eine momentane Ausdrucksform der Lebensumstände. Wie pathetisch. Aber eigentlich ganz simpel: Je nach Gefühlslage und Stimmung kleide ich mich ein. Sobald ich rebellisch gestimmt bin, stecke ich mir die Haare hoch und ahme einen Punk nach. Wenn es regnet, verziehe ich mich in mein Bett zurück und kuschel in meinem Schlafanzug. Falls ich auffallen möchte, gönne ich mir eine außergewöhnliche Kopfbedeckung. Gerade gesellschaftliche Umstände haben Musik wie auch Mode geprägt. Den ultimativen Zusammenschnitt von 100 Jahren Musik- und Modekultur habe ich für euch mal gepostet.
Auch die dritte Komponente, der Tanz, wird in dem Video bestens inszeniert. Das Trio der Impressionen braucht schon eine Weile, um verarbeitet zu werden. Dafür kann man sich den Clip auch so oft anschauen, wie man nur möchte. Die Ausführung ist so rasant und gut geschnitten, dass man einfach nur Spaß als Zuschauer empfindet. Für jeden Mode-, Musik-, Kultur- und Medienbegeisterten ist etwas auf Lager.
…ich bin vor kurzem auf diese coolen Fotos/Zeichnungen gestoßen. Wie ich finde, ein tolles Schlußwort zum Wochenende!
Der Künstler heißt Ben Heine und stößt immer wieder auf Begeisterung mit seinen kreativen Bildmontagen.
…today! Ja, dieses Video brauch eigentlich nicht viele Worte. Wer How I Met Your Mother kennt, der weiß Bescheid. Einfach wunderbar….
Come on Jessica, come on Tori,
Let’s go to the mall, you won’t be sorry
Put on your jelly bracelets
And your cool graffiti coat
At the mall, having fun is what it’s all about…
und noch ein Zuckerstückchen “Sandcastles in the Sand”…mit Dawson:):
Ich bin eigentlich kein großer Fan von Coverversionen. Meistens kommen sie dem Original nicht im entferntesten nahe…und das Schlimme ist, dass das eigentlich das Ziel ist. Dabei kann man gute alte Stücke doch musikalisch neuinterpretieren und daraus etwas ganz neues entstehen lassen. Besonders Funk und Soulsänger haben dies besonders gut drauf. Egal, ob damals oder heute. Ich denke da sofort an “7 Nation Army” interpretiert von Alice Russell. Die White Stripes haben bereits mit diesem Song Musikgeschichte geschrieben, aber die Version von Alice Russell hat mich glatt aus den Socken gehaun. So ähnlich ging es mir mit Patti Drews Interpretation des Elvis-Hits “Fever” und “Sunshine of Your Love” gesungen von Spanky Wilson, das dem Original von Cream schon beinah die Show stehlt.
Meine neuste Entdeckung ist “Piece of my heart” neu aufgelegt von Erma Franklin. Dazu konnte ich aber leider kein tolles Video finden. Also einfach Lautsprecher aufdrehen und genießen…ist ja eh was für die Ohren.
Leider ist auch dieses Video für Deutschland nicht mehr verfügbar…also bitte…Alice Russel feat. Nostalgia 77 “7 Nation Army”
Der Meister des surrealistischen, symbolträchtigen und psychedelischen Films David Lynch soll nun für seine herausragenden Arbeiten mit dem Kaiserring der Stadt Goslar ausgezeichnet werden. Am 09. Oktober kann er sich den Preis für sein herausragendes künstlerisches Schaffen abholen. Der Goslarer Kaiserring wird seit 1975 ausschließlich an Künstler verliehen, die durch ihre Arbeit einen bedeutenden Beitrag zur Kunst leisten, und zählt zu einem der wichtigsten Auszeichnung der modernen Kunst. So reiht sich Lynch nun neben bedeutenden Künstlern wie Joseph Beuys, Max Ernst und Jörg Immendorff ein.
Als einem der wenigen Filmemacher gelang es David Lynch die Grenzen zwischen Kunst und Film zu verwischen und etwas neues Einzigartiges damit zu schaffen. Wer schon einmal einen Film von David Lynch gesehen hat, kann sofort nachvollziehen, was für eine Faszination er in den Zuschauern auslöst.
Zu Lynchs wichtigsten Werken zählen Eraserhead, Der Elefantenmensch, Dune, Blue Velvet und Mullholland Drive nur um einige zu nennen. Vor allem Mullholland Drive faszinierte mich besonders. Dieser Film gibt so viele Rätsel auf, die meiner Meinung einfach nicht gelöst werden können bzw. müssen. Seine Filme kennzeichnen sich durch rätselhafte Symbolik aus, die den Zuschauer entweder voll in seinen Bann zieht oder ihn total im dunklen tappen lässt.
Neben seiner Tätigkeiten am Film, ist Lynch auch als Maler und Fotograph erfolgreich.
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Foto via flickr by David Nimrod
Musikvideos sind schon ein Phänomen für sich. Die meisten Musiker möchten mit einem Musikvideo ihre Musik unterstreichen, hervorheben oder vielleicht auch interessanter gestalten, als sie eigentlich ist. Allerdings gelingt das den meisten jedoch mehr schlecht als recht. Besonders die bekannten Musiksender überladen uns förmlich mit wirklich schlechten und langweiligen Musikviedos. Grund genug hier einmal zwei wirklich gute Regisseure vorzustellen.
Chris Cunnigham und Michel Gondry stehen ganz oben auf dem MusikVideo-Olymp. Was diese beiden Regisseure schaffen, versetzt nicht nur mich in Begeisterung. Madonnas „Frozen“ zählt bis heute zu meinen liebsten Musikvideos, obwohl ich mich sonst eigentlich nicht als Fan der Pop-Ikone sehe. Hier war Chris Cunnigham am Werk, der den düsteren Klang des Songs perfekt visuell zu unterstreichen wusste. Aber auch andere Werke wie „Only you“ von Portishead, „Windowlicker“ von Apex Twin oder das schon beinah beängstigende Video zu „Afrika Shox“ von Leftfield ist Chris Cunnigham zu verdanken. Besonders fasziniert mich das gelungene Zusammenspiel von Bild und Ton. Beats werden mit Cuts unterstrichen, so dass man das Gefühl bekommt das Video wäre parallel zum Song entstanden.
Michel Gondry steht Chris Cunningham im Nichts nach. Auch er schafft es das Bild mit Ton zu synchronisieren. „The hardest Button to Button“ der White Stripes ist ein perfektes Beispiel für sein herausragendes Können. Neben so bekannten Künstlern wie Massive Attack, Kylie Minogue oder den Rolling Stones, kreierte er zu Beginn seiner Karriere überwiegend für die isländische Ausnahmekünstlerin Björk wahre Kunstfilme. Hier das meiner Meinung nach beste Musikvideo aus der Zusammenarbeit mit Björk.





