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Ein kleiner Fehler schleicht sich schnell in den einen oder anderen Film. Nachdem nun der vierte Teil der Twillight-Saga auch in die deutschen Kinos kam, zückten Filmkritiker bereits ihren „Rotstift“.
Wer hätte das gedacht? Bereits die ersten drei Filme der Vampir-Lovestory waren nicht ganz fehlerfrei. Der erste Twillight-Teil mit 113 Filmfehlern ist unter den 3 bereits erschienen Filmen in Sachen Filmfehlern der Spitzenkandidat. „New Moon“ mit 52 und der dritte Teil mit nur 19 Fehlern folgen.
Bekanntlich glitzern unsere Vampire in Twillight, wenn sie der Sonne ausgesetzt sind. In ihren romantischen Flitterwochen in Brasilien lassen es sich Bella und Edward so richtig gut gehen. Wasserfälle, Meer und Sonne satt – eigentlich der falsche Ort für einen Vampir. Aber wo bleibt das uns bekannte Glitzern? Auch Regisseure sind nur Menschen, das merkt man zumindest in dem vierten Teil von Twillight. Ganz ohne „Sparkling“ lässt es sich Edward mit seiner Bella am Strand der romantischen Insel gut gehen.
Die junge Regisseurin, Drehbuchautorin und Tochter von Francis Ford Coppola Sofia Coppola schafft mit ihren Filmen eine wunderbare Athmosphäre und Gefühle zwischen totaler Entspannung und tiefstem Mitgefühl. Wer schon einmal The Virgin Suicides, Lost in Translation oder Marie Antoinette gesehen hat, versteht genau, warum Sofia Coppola mit so wenigen Filmen bereits so große Erfolge feiert. Ihr erster Film The Virgin Suicides war 1999 nicht nur in Cannes ein Hit, sondern räumte auch international zahlreiche Preise ab. Für ihren zweiten Film Lost in Translation gewann sie für das beste Originaldrehbuch den begehrten Oscar, als erste amerikanische Frau überhaupt. Natürlich ist sie noch jung und sie hat das Glück- aber vielleicht auch den Fluch- einen berühmten Regisseur als Vater zu haben, aber sie zeigt in ihren Filmen, dass sie unabhängig von ihrem Vater und der ganzen Coppola-Sippe, Nicolas Cage ist ihr Cousin, ihren ganz eigenen Stil gefunden hat. Würde sie bereits mehrere Filme haben, könnte man mit Sicherheit ohne auf Regie und Drehbuch zu achten, die Handschrift von Sofia Coppola erkennen.
Nun gibt es einen neuen Film von Sofia Coppola Somewhere. Diesmal müssen wir leider auf Kirsten Dunst verzichten, die schon in zwei Filmen, Marie Antoinette und The Virgin Suicides, die Hauptrolle spielte. Stattdessen spielen Elle Fanning (Benjamin Button) und Stephen Dorff (Blade) ein nicht ganz gewöhnliches Vater-Tochter-Gespann. Bei den Filmfestspielen gewann Somewhere bereits den Goldenen Löwen.
Hier der Trailor und das Musikvideo „Playgroundlove“ der französischen Band Air aus dem Film The Virgin Suicides.
Air – Playground Love (Virgin Suicide)
Hochgeladen von johan_. – Entdecke weitere Musik Videos.
Pic: http://oldfilmsflicker.tumblr.com/
Musikvideos sind schon ein Phänomen für sich. Die meisten Musiker möchten mit einem Musikvideo ihre Musik unterstreichen, hervorheben oder vielleicht auch interessanter gestalten, als sie eigentlich ist. Allerdings gelingt das den meisten jedoch mehr schlecht als recht. Besonders die bekannten Musiksender überladen uns förmlich mit wirklich schlechten und langweiligen Musikviedos. Grund genug hier einmal zwei wirklich gute Regisseure vorzustellen.
Chris Cunnigham und Michel Gondry stehen ganz oben auf dem MusikVideo-Olymp. Was diese beiden Regisseure schaffen, versetzt nicht nur mich in Begeisterung. Madonnas „Frozen“ zählt bis heute zu meinen liebsten Musikvideos, obwohl ich mich sonst eigentlich nicht als Fan der Pop-Ikone sehe. Hier war Chris Cunnigham am Werk, der den düsteren Klang des Songs perfekt visuell zu unterstreichen wusste. Aber auch andere Werke wie „Only you“ von Portishead, „Windowlicker“ von Apex Twin oder das schon beinah beängstigende Video zu „Afrika Shox“ von Leftfield ist Chris Cunnigham zu verdanken. Besonders fasziniert mich das gelungene Zusammenspiel von Bild und Ton. Beats werden mit Cuts unterstrichen, so dass man das Gefühl bekommt das Video wäre parallel zum Song entstanden.
Michel Gondry steht Chris Cunningham im Nichts nach. Auch er schafft es das Bild mit Ton zu synchronisieren. „The hardest Button to Button“ der White Stripes ist ein perfektes Beispiel für sein herausragendes Können. Neben so bekannten Künstlern wie Massive Attack, Kylie Minogue oder den Rolling Stones, kreierte er zu Beginn seiner Karriere überwiegend für die isländische Ausnahmekünstlerin Björk wahre Kunstfilme. Hier das meiner Meinung nach beste Musikvideo aus der Zusammenarbeit mit Björk.
